BSH

Statement zum geplanten Stellenabbau

Auf Nachfrage in der BSH-Zentrale bestätigte heute die Presseabteilung die Informationen, die am vergangenen Freitag von der Süddeutschen Zeitung über den Stellenabbau im Konzern mit Hinweis auf CEO Dr. Matthias

Auf Nachfrage in der BSH-Zentrale bestätigte heute die Presseabteilung die Informationen, die am vergangenen Freitag von der Süddeutschen Zeitung über den Stellenabbau im Konzern mit Hinweis auf CEO Dr. Matthias Metz (Foto) veröffentlicht wurden. Hier nochmals im genauen Wortlaut aus München:

„Um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und die dafür nötigen Investitionen zu finanzieren, ist es erforderlich, Komplexität und Kosten bei der BSH deutlich zu reduzieren, insbesondere im Hinblick auf die sich rapide veränderte Marktlage und die anhaltend schwierige und rückläufige wirtschaftliche Situation.

Dafür ist es zwingend notwendig, bestehende Strukturen zu überprüfen und die Organisation an die neue Strategie und die Wachstumsmärkte anzupassen. Das beinhaltet auch die bedarfsgerechte Anpassung von Personalstrukturen und Personalkosten. Auf Basis des aktuellen Geschäftsvolumens plant die BSH, global bis Ende 2027 rund 3.500 Stellen im indirekten Bereich abzubauen, davon 1.000 bereits in diesem Jahr. In Deutschland sind in 2024 450 Stellen betroffen.

Eine speziell eingerichtete Transformationseinheit qualifiziert und vermittelt betroffene Mitarbeitende in Deutschland für den internen und externen Stellenmarkt. Die erforderlichen Anpassungen sollen sozialverträglich umgesetzt und betriebsbedingte Kündigungen möglichst vermieden werden. Unsere Werke stehen nicht im Fokus.“

Die aktuelle Bilanz des BSH-Konzerns ist noch nicht veröffentlicht, zur Bilanz 2022 wurde bei 15,9 Mrd. Euro Umsatz ein Plus von 2,5 Prozent vermeldet.