VdDP
Umsätze im Dezember im Plus aber negative Jahresbilanz
Nach einem schlechten November mit Umsatzeinbrüchen von 14,34 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnten die deutschen Polstermöbelproduzenten mit 50 und mehr Mitarbeiter:innen im Dezember 2024 wieder ein Plus einfahren. Laut
Nach einem schlechten November mit Umsatzeinbrüchen von 14,34 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnten die deutschen Polstermöbelproduzenten mit 50 und mehr Mitarbeiter:innen im Dezember 2024 wieder ein Plus einfahren. Laut den vorläufigen Zahlen des Verbands der Deutschen Polstermöbelindustrie (VdDP), erwirtschafteten die hiesigen Hersteller in dem Monat 74,225 Mio. Euro. Das sind 5,2 Prozent mehr als zum Jahresende 2023.
Motor für die gute Entwicklung war das Ausland, wo die Umsätze um 11,67 Prozent auf 26,348 Mio. Euro nach oben kletterten. In der Eurozone wurde ein Anstieg von 1,4 Prozent auf 8,6 Mio. Euro und im Inland um 1,95 Prozent auf 47,877 Mio. Euro erzielt. Die Exportquote betrug 35,5 Prozent, 2,06 Prozent mehr als im Dezember 2023.
Für das gesamte Jahr 2024 belaufen sich die Umsätze der deutschen Polstermöbelindustrie auf 958,843 Mio. Euro. Verglichen mit 2023 ist das ein Rückgang von 8,09 Prozent. Damit entwickelte sich die Polstermöbelbranche etwas schlechter als die gesamte deutsche Möbelindustrie, die ein Minus von 7,43 Prozent verbuchen musste.
Im Inland erwirtschafteten die Polstermöbelproduzenten 641,686 Mio. Euro (-6,64 %) und im Ausland 317,157 Mio. Euro (-10,9 %). In der Eurozone gingen die Umsätze sogar um 13,31 Prozent auf 110,051 Mio. Euro zurück. Die Exportquote lag 2024 bei 33,20 Prozent (-1,14 %).

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