Corona-Krise

Momentaufnahme aus dem Küchenhandel

Die Leitlinien der Bundesregierung zum Umgang mit der Corona-Krise, im Einvernehmen mit den Bundesländern, sind veröffentlicht. Seit gestern werden diese durch die jeweiligen Allgemeinverfügungen der Länder umgesetzt. Wobei diese in den Fristen, wie lange zum Beispiel die Schließung von Geschäften gilt, voneinander abweichen. Das vorläufige Fristende liegt in der Regel zwischen dem 16. und 20. April.

Auch welche Bereiche genau betroffen sind, ist nicht immer klar. So werden Handwerksdienstleistungen zum Teil zugelassen, sodass Küchen gegebenenfalls beim Endkunden noch montiert werden können. Offenbar gibt es Spielräume, wie stark die Einschränkung sozialer Kontakte interpretiert wird, was letzten Endes aber auch eine Frage der Verantwortung jedes Einzelnen ist.

Zumindest gestern noch glühten die Drähte heiß durch Anfragen von Kunden, sei es mit Blick auf die Auslieferung bereits bestellter Küchen oder auch Planungsgesprächen. Last minute wurden noch die letzten Möglichkeiten ausgeschöpft. Abseits vom untersagten Publikumsverkehr wird mittlerweile auch zum Teil versucht, telefonisch oder per Skype das Geschäft aufrechtzuerhalten. Improvisationstalent und Offenheit gegenüber digitalen Kanälen sind jetzt einmal mehr gefragt.

Update:

Soeben stellt auch eine Gemeinschaftserklärung der Verbände BVDM, VDM und ZGV klar, dass "Öffnungsverbote für den Einrichtungs- und Küchenhandel keine Betriebsschließungen" sind, sondern um den Ausschluss des Publikumsverkehrs aus den Geschäftsräumen.

 

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