„Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen konnten wir Deutschland ein gutes Ergebnis erzielen", sagt Country Manager Christian Schirmer.

Jysk

In Deutschland wächst der Filialist um 13,8 Prozent

Im Geschäftsjahr 2021/2022 (1. September 2021 – 31. August 2022) erzielte Jysk Deutschland einen Umsatz von 1,11 Mrd. Euro (+13,8%). Das EBIT beläuft sich auf 123 Mio. Euro. Aufgrund der Zusammenlegung verschiedener Gesellschaften der JYSK-Gruppe war das EBIT-Ergebnis des vorhergegangenen Geschäftsjahres 2020/2021 allerdings nicht anwendbar, heißt es heute aus der Deutschland-Zentrale, so dass in diesem Jahr keine EBIT-Entwicklung ausgewiesen werden kann.

„Das Geschäftsjahr 2021/2022 war auch in Deutschland noch immer stark von Corona geprägt, aber vor allem aber natürlich durch den Krieg in der Ukraine und die daraus resultierenden gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen. Dennoch konnten wir in Deutschland trotz der schwierigen Rahmenbedingungen ein gutes Ergebnis erzielen“, sagt Christian Schirmer, Country Manager Jysk Deutschland.

Im laufenden Geschäftsjahr, das am 31. August 2023 endet, plant Jysk über 20 neue Stores in Deutschland zu eröffnen und insgesamt 350 Filialien mit dem neuen Ladenbaukonzept 3.0 im Zuge von Umbauten oder Standortoptimierungen auszustatten. Bis Ende 2024 soll die Implementierung des Store Concept 3.0 in nahezu allen deutschen Standorten abgeschlossen sein.

Der Jysk-Konzern insgesamt steigerte im Geschäftsjahr 2021/22 (1. September bis 31. August) seinen Umsatz um elf Prozent auf 36,2 Mrd. DKK (4,87 Mrd. Euro). Das hatte der dänische Filialist bereits Mitte September bekanntgegeben, wie hier zu lesen ist. Heute nannte Jysk auch Zahlen zum Ergebnis. Demnach erzielte der Konzern mit 4,56 Mrd. DKK (612 Mio. Euro) sein bisher höchstes EBIT-Ergebnis.

„Es war ein weiteres sehr herausforderndes Jahr, aber jeder bei Jysk kann sehr stolz auf unsere Ergebnisse sein. Ob in den Stores, Logistikzentren oder der Verwaltung, alle Kolleg:innen haben zu unserem anhaltenden Erfolg beigetragen. Ich bin sehr beeindruckt von all dem Engagement und der harten Arbeit, die geleistet wurde und weiterhin geleistet wird“, sagt Präsident und CEO von Jysk, Jan Bøgh.

im Frühjahr 2023 wird Jysk erstmals seit vier Jahren wieder Kunden in einem neuen Jysk-Land begrüßen, wenn die Einzelhandelskette ihre ersten Filialen in der Türkei eröffnet. „Bei allem, was heute in der Welt vor sich geht, habe ich einen Moment lang überlegt, ob wir unsere Pläne verschieben sollten. Aber das ist nicht der Geist von Jysk oder unseres Gründers. Wird es schwierig? Ja, aber ich glaube, dass unsere großartigen Angebote für skandinavisches Schlafen und Wohnen unsere erfolgreiche Expansion in die Türkei wie in so vielen anderen Ländern sichern werden“, so Jan Bøgh weiter.

Für das laufende Geschäftsjahr sieht Jan Bøgh eine schwierigere Entwicklung. Aufgrund der globalen Herausforderungen des Krieges in der Ukraine, steigender Kosten und Inflation sah er bereits in den Sommermonaten die ersten Anzeichen für den erwarteten Umsatzrückgang und einen Anstieg der Kosten wie Nebenkosten in Geschäften, Vertriebszentren und Büros. „Die Kaufkraft der Kunden steht unter Druck, da sie noch mehr Prioritäten setzen müssen, wo sie ihr Geld in den kommenden Monaten ausgeben. Daher erwarte ich eine Verlangsamung unserer Verkäufe, die sich in unseren Ergebnissen für unser Geschäftsjahr 2022/23 widerspiegeln wird.“

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