exklusive Verbraucherumfrage

Die junge Generation entdeckt in Corona-Zeiten das Einrichten für sich

Die Anschaffungsneigung für Möbel hat sich im August nur leicht gegenüber der Mai-Umfrage von Offerista abgeschwächt. Noch immer gibt die deutliche Mehrheit an, in die Wohnausstattung investrieren zu wollen. Dabei stehen noch immer das Wohnzimmer (35%) und das Schlafzimmer (29%) am höchsten im Kurs. Die Anzahl derjenigen die gar nichts investieren wollen, hat mit +7 Prozent aber zugenommen. Ein Grund könnte sein, dass die Veränderungen bereits umgesetzt wurden.

Dabei scheint die Ausgabebereitschaft bei den jüngeren Verbrauchern aktuell stärker ausgeprägt zu sein. Mehr als drei Viertel der Befragten im Alter von 18 bis 44 geben an, eine Investition in ein Wohnbereich zu planen. Im Vergleich: 44 Prozent der 55+-jährigen geben an, dass sie nichts derartiges geplant haben.

Etwas weniger überraschend: Die Bereitschaft in die Indoor-Wohnbereiche zu investieren ist bei Befragten aus der Stadt größer als bei denjenigen vom Land. Das Thema Garten & Freizeit wiederum spielt bei Teilnehmern vom Land eine deutlich wichtigere Rolle.

Insgesamt hat die Bedeutung der Einrichtung allerdings großflächig zugenommen. Auf die Frage „Ist dir deine Einrichtung zu Hause in der Corona-Phase wichtiger geworden?“, antworteten 41 Prozent der Teilnehmer positiv. Bei den 18-24-jährigen sind es sogar 54 Prozent, für die ihr Mobiliar wichtiger geworden ist. Für Frauen (45%) ist die Einrichtung wichtiger geworden als für Männer (37%).

Und wie steht es um den Gebrauch der Gesichtsmaske? 61 Prozent der Befragten geben an, sich bereits an das Einkaufen mit Maske gewöhnt zu haben. Bei den 18- bis 24-Jährigen sind es sogar 72 Prozent, die angeben, sich bereits an das Einkaufen mit Maske gewöhnt haben. Männer haben sich schon eher daran gewöhnt (66%). Bei den Frauen sind es lediglich 58 Prozent.

Im Erhebungszeitraum vom 4. bis 10. August 2020 beantworteten insgesamt 791 Teilnehmer die Fragen der Offerista Group.

 

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