Whirlpool/Arçelik

Abschluss der Transaktion bis April

Der mehrheitliche Verkauf der Europa-Division von Whirlpool an den türkischen Arçelik-Konzern ist ein gutes Stück vorangekommen. Diesen „Meilenstein“ vermeldete der US-Gerätekonzern gestern in seinem Quartalsbericht. Demnach wurde die Transaktion bereits

Foto: Whirlpool

Der mehrheitliche Verkauf der Europa-Division von Whirlpool an den türkischen Arçelik-Konzern ist ein gutes Stück vorangekommen. Diesen „Meilenstein“ vermeldete der US-Gerätekonzern gestern in seinem Quartalsbericht. Demnach wurde die Transaktion bereits von den Kontrollinstanzen der Europäischen Kommission, Deutschland, Österreich und China genehmigt, sodass wettbewerbsrechtlich keine Bedenken bestehen. Nur die britische Wettbewerbsbehörde (Competition and Markets Authority) hat noch kein grünes Licht gegeben. Der endgültige Abschluss des Deals wird bis April 2024 erwartet.

Maßnahmen zur Kostenreduzierung haben dem Whirlpool-Konzern bereits im Laufe des Jahres einen Gewinnvorteil verschafft (Prognose: 800 Mio. US-Dollar für das gesamte Jahr). Die europäische Transaktion werde zusätzlich eine erhebliche Wertschöpfung freisetzen, so heißt es von der Konzernleitung unter Marc Bitzer. Zum Konzern gehören bekanntlich die Marken Ariston, Indesit, Hotpoint, Ignis, Privileg, Bauknecht, Polar und Laden. Für das laufende Jahr rechnet der Konzern mit einem Umsatz von weltweit rund 19,4 Mrd. US-Dollar .