Hausgerätemarkt
Zwei Prozent Rückgang in 2005
Zwar konnte die deutsche Hausgeräteindustrie in diesem Jahr um fünf Prozent beim Export-Umsatz zulegen, doch der Inlandsmarkt ging mit zwei Prozent zurück. Dies ergeben die vorläufigen Zahlen des Elektrogeräte-Verbands ZVEI.
Zwar konnte die deutsche Hausgeräteindustrie in diesem Jahr um fünf Prozent beim Export-Umsatz zulegen, doch der Inlandsmarkt ging mit zwei Prozent zurück. Dies ergeben die vorläufigen Zahlen des Elektrogeräte-Verbands ZVEI. Von insgesamt 6,1 Mrd. Euro Umsatz entfielen dabei 4,1 Mrd. auf Großgeräte, was einem Minus von 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der wertmäßige Rückgang betraf wieder besonders die Sologeräte, die mit 2,1 Mrd. Euro fünf Prozent weniger als 2004 erzielten. Doch auch Einbaugeräte (mit ebenfalls 2,1 Mrd. Euro Umsatz) blieben mit einem Minus von 1,5 Prozent zurück. Positiv entwickelten sich immerhin Einbaubacköfen, Kühl-Gefrier-Kombis, Side-by-Side-Kühlschränke und Dampfgarer.
Zwar ist die Importquote für die Sparten Groß- und Kleingeräte sowie Hauswärmetechnik insgesamt weiter gestiegen, aber bei Großgeräten habe sich der Anteil in diesem Jahr verringert. Alle Sparten zusammen werden zu 74 Prozent vom Import dominiert (2004: 70 %), wobei der Wert um drei Prozent auf 4,5 Mrd. Euro kletterte. Ein Viertel aller importierten Geräte stammt mittlerweile aus Asien. Neben China nimmt aber auch das Importvolumen aus Polen stark zu.
Gleichzeitig stieg die Exportquote der deutschen Hausgeräteindustrie auf nunmehr 81 Prozent (2004: 77 %). So konnte der Hersteller-Umsatz mit 9 Mrd. Euro auf Vorjahresniveau gehalten werden. Die Zahl der Beschäftigten reduzierte sich um zwei Prozent auf 45.000 Mitarbeiter.

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