Schott

Zurück in der Gewinnzone

Spezialglashersteller Schott schreibt wieder schwarze Zahlen. Das berichtet das Handelsblatt in seiner heutigen Ausgabe. Danach stieg der Umsatz der zur Carl-Zeiss-Stiftung gehörenden Unternehmens-Gruppe im Geschäftsjahr 1999/2000 um 20 Prozent auf

Spezialglashersteller Schott schreibt wieder schwarze Zahlen. Das berichtet das Handelsblatt in seiner heutigen Ausgabe. Danach stieg der Umsatz der zur Carl-Zeiss-Stiftung gehörenden Unternehmens-Gruppe im Geschäftsjahr 1999/2000 um 20 Prozent auf über 3,7 Mrd. DM. Der Cash-Flow vor Ertragssteuern lag bei 508,5 Mio. DM, nach 365,7 Mio. DM ein Jahr zuvor. Zum Ergebnis machte Vorstandssprecher Leopold von Heimendahl bei der Vorstellung der Unternehmenszahlen keine genauen Angaben, erklärte jedoch, dass der Vorstand ein positives Ergebnis nach Steuern erwarte.
Damit hat Schott den Ausrutscher des Vorjahres mit stagnierendem Umsatz und einem Fehlbetrag von rund 185 Mio. DM innerhalb nur eines Jahres wieder wettgemacht. Wobei alle Firmenbereiche zu der schnellen Konsolidierung beigetragen haben.
Profitiert hat das Unternehmen, das immerhin 74 Prozent seines Umsatzes im Ausland erwirtschaftet, im vergangenen Jahr auch vom schwachen Euro. Beim Umsatz bezifferte von Heimendahl den Exportvorteil auf 117 bis 137 Mio. DM, beim Cash-Flow auf immerhin noch gut 58 Mio. DM.
Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der Schott-Chef ein Umsatzplus von fünf Prozent.