Alno
Vorstand zieht nach Düsseldorf
Umzug: Die Konzernzentrale der Alno AG wird künftig von Düsseldorf aus agieren. Wie das Unternehmen heute mitteilte, arbeiten ab dem kommenden Monat bereits die drei Vorstände des in Pfullendorf ansässigen
Umzug: Die Konzernzentrale der Alno AG wird künftig von Düsseldorf aus agieren. Wie das Unternehmen heute mitteilte, arbeiten ab dem kommenden Monat bereits die drei Vorstände des in Pfullendorf ansässigen Konzerns in einem Interimsbüro in Düsseldorf. Gleichzeitig sollen die Verhandlungen über den finalen Standort in der Stadt vertieft werden. Nach deren Abschluss ziehen ein Teil der Holding und des Exportbereiches – insgesamt etwa 30 Mitarbeiter – ebenfalls an den Rhein. Alle weiteren Beschäftigten bleiben an den bisherigen Standorten in Brilon, Enger, Klieken und Pfullendorf.
Ziel der Alno AG sei es, die Konzernzentrale von den Produktionsstätten abzukoppeln und die Holdingaufgaben zu stärken. "Wir haben uns in den letzten Jahren zu einer deutschlandweit produzierenden Unternehmensgruppe weiterentwickelt, die von der Holding zusammengehalten und gesteuert wird. Wir halten es für sinnvoll, dies von einem neutralen und zentralen Ort aus zu tun", erklärt dazu Jörg Deisel, Vorstandsvorsitzender der Alno-Gruppe.
Daneben plant die Gruppe, ihren Export weiter auszubauen. Auch dieses Vorhaben solle durch den Umzug begünstigt werden. "Wir haben uns Objekte in einigen Städten Deutschlands angesehen, so auch zum Beispiel in München und Frankfurt. Unter allen Gesichtspunkten, finanziellen wie geografischen, war Düsseldorf eine sehr gute Option für uns", kommentiert Deisel. "Ferner haben wir als börsennotierter Konzern die Notwendigkeit gesehen, auch für die Akteure der Finanzwelt besser sichtbar und erreichbar zu sein. Schließlich müssen wir uns auch auf diesem Parkett bewegen."

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