Auflösung

Verband der Polyurethan-Weichschaum-Industrie stellt Tätigkeit ein

Die erfolgreiche und sachorientierte Arbeit des VWI, Verband der Polyurethan-Weichschaum-Industrie, ist eingestellt worden. Wie Jürgen Henze, Vorsitzender des Verbandes, gestern in Frankfurt am Main bekannt gab, haben die Hersteller von

Die erfolgreiche und sachorientierte Arbeit des VWI, Verband der Polyurethan-Weichschaum-Industrie, ist eingestellt worden. Wie Jürgen Henze, Vorsitzender des Verbandes, gestern in Frankfurt am Main bekannt gab, haben die Hersteller von PUR-Weichschaum konsequent auf veränderte Bedingungen reagiert und die Auflösung des Verbandes beschlossen.
In den 22 Jahren der sehr agilen Verbandstätigkeit war der VWI die kompetente Plattform der Branche. Die fruchtbare Zusammenarbeit von Rohstoffherstellern und PUR-Weichschaum-Produzenten, so Henze, war eine hervorragende Basis für schnelle Problemlösungen hin zu mehr Arbeits-, Umwelt- und Verbraucherschutz. Mit dem Fachverband der Matratzenindustrie wurde zudem gemeinsam an der Verbesserung der Dauergebrauchseigenschaften von Matratzen gearbeitet.
Dies ist ein aktuelles Beispiel für die effiziente, an technischen Themen ausgerichtete Verbandsarbeit des VWI, der damit auch viele Impulse für Europur, den europäischen Dachverband, gegeben hat. Nach Einschätzung von Henze wird bei Europur das Fehlen des VWI, insbesondere seiner Expertisen, nicht ohne Folgen bleiben. Zumal auch andere europäische Länder stark mit der großen Konzentration seitens der Mitglieder zu kämpfen haben und auch in anderen Ländern die Arbeit der nationalen Verbände immer häufiger in Frage gestellt wird.