Hjellegjerde Europe

Unternehmen wird liquidiert

Überraschende Mitteilung: Hjellegjerde Europe, zu der die Länder Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich, Benelux und UK zählen, wird aufgelöst. Wie Geschäftsführer Christian Maurer gegenüber „moebelkultur.de“ bestätigte, wird bereits zum 1. Juli

Überraschende Mitteilung: Hjellegjerde Europe, zu der die Länder Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich, Benelux und UK zählen, wird aufgelöst. Wie Geschäftsführer Christian Maurer gegenüber „moebelkultur.de“ bestätigte, wird bereits zum 1. Juli die Liquidierung eingeleitet. Als Grund nannte er die Restrukturierungsmaßnahmen der Muttergesellschaft Interstil Holding. Die Händler wurden bereits über den Schritt informiert. Lagerware werde noch abverkauft, Neubestellungen seien dagegen nicht mehr möglich. Auf den übrigen Märkten wie Skandinavien, USA, Kanada, Osteuropa und Asien werden die Hjellegjerde-Möbel weiter erhältlich sein.

Maurer selbst bleibt der Holding als Liquidator (rechtlich dauert der Prozess bis zum 30. Juni 2016) und Berater erhalten. Die restlichen neun Mitarbeiter werden je nach Kündigungsfrist bis November ihre Arbeitsplätze in Lahr räumen müssen.

Ganz aus dem hiesigen Polstermöbelsegment zurückziehen will sich die Interstil Holding offenbar aber nicht. "Wir arbeiten an einem neuen Geschäftsmodell", führte Maurer fort. "Näheres dazu kann ich allerdings noch nicht sagen."

Wonderland ist von dem Schritt nicht betroffen. Der Hersteller von Boxpringbetten hatte bereits Ende vergangenen Jahres mit der Wonderland-Geschäftsführung und norwegischen Investoren einen neuen Besitzer bekommen.