Nobia
Übernahme der französischen Handelskette Hygena Cuisines
Peu à peu setzt Nobia ("Europas Nummer 1" der Küchenbranche) den Expansionskurs fort. Mit dem Kauf der französischen Handelskette "Hygena Cuisines" erweitert der schwedische Konzern nun den Aktionsradius in Kontinentaleuropa.
Peu à peu setzt Nobia ("Europas Nummer 1" der Küchenbranche) den Expansionskurs fort. Mit dem Kauf der französischen Handelskette "Hygena Cuisines" erweitert der schwedische Konzern nun den Aktionsradius in Kontinentaleuropa. Hygena, mit Sitz in Lille, gilt immerhin mit seinen 138 Studios und einem Marktanteil von 11 Prozent (Umsatz 2005: 195 Mio. Euro, 900 Mitarbeiter) zu den führenden Unternehmen im französischen Küchenhandel. Der Schwerpunkt des Sortiments liegt auf zerlegten Küchen und Badmöbeln, für die optional auch Montageservice angeboten wird. Das Preisspektrum reicht vom unteren Segment bis zur gehobenen Mitte. Alle Studios zusammen haben eine Gesamtfläche von 47.000 qm (340 qm im Durchschnitt).
Für die Übernahme von der MFI Furniture Group bezahlte Nobia 135 Mio. Euro. Dafür erwartet der Konzern nun eine Steigerung des eigenen Umsatzes um 14 Prozent auf über 1,5 Mrd. Euro. Vielversprechend sei das organische Wachstum der Handelskette in jüngster Zeit und die Tatsache, dass 98 der 138 Studios bereits einem Update unterzogen wurden. "Für Nobia ist dies ein wichtiger strategischer Schritt", kommentiert Nobias CEO Fredrik Cappelen die Übernahme. Neben dem neuen Standbein in Frankreich sei dabei genauso der Ausbau eigener Verkaufsstellen von Bedeutung. Mit Hygena wächst die Zahl nun auf 695 Geschäfte, die Dreiviertel des Konzernumsatzes erwirtschaften.

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