Frommholz
“Transparente Produktion” vorgestellt
Inspiriert von der "gläsernen Fabrik" der Automobilbranche, stellte der Polstermöbelhersteller Frommholz gestern sein neues Konzept der "transparenten Produktion" vor. Ab Juni können dann interessierte Händler und Kunden die Herstellung vom
Inspiriert von der "gläsernen Fabrik" der Automobilbranche, stellte der Polstermöbelhersteller Frommholz gestern sein neues Konzept der "transparenten Produktion" vor.
Ab Juni können dann interessierte Händler und Kunden die Herstellung vom Baumstamm zum Polstermöbel – eine Mischung aus High Tech und handwerklicher Fertigung auf einer Fläche von 20.000 qm – live verfolgen. Ein Mitarbeiter wird den durchorganisierten Rundgang leiten. Zehn Infosäulen und Bodenwegweiser sind der rote Faden durch die Produktion. Sie zeigen, wo man sich befindet und informieren über die verschiedenen Arbeitsschritte. Darüber hinaus gibt eine Broschüre weitere Auskünfte.
Bisher war diese Art der Firmenbesichtigung nur während der Seminare über Polstermöbelkunde möglich. Nun soll die "transparente Produktion" die Vermarktung der klassisch-modernen Möbel von Frommholz unterstützen, indem die aufwändige Fertigung und die hohe Qualität der Produkte kommuniziert wird. "Polstermöbelkauf ist reine Vertrauenssache", so Dirk-Walter Frommholz, geschäftsführender Gesellschafter. "Von außen kann der Kunde die Qualität nicht sehen". Mit der Öffnung der Produktion ist dies nun verstärkt möglich. Und bisher haben 80 Prozent der Kunden, die in die Fertigung gekommen sind im Anschluss ein Frommholz-Möbel gekauft.
Das Unternehmen mit Sitz in Spenge fertigt zu 100 Prozent in Deutschland, verzeichnet einen Umsatz von 20 Mio. Euro und beschäftigt 200 Mitarbeiter.

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