Messe Frankfurt

Top-Bilanz für 2004

Mit einem Umsatz von 364 Mio. Euro erzielte die Messe Frankfurt im Geschäftsjahr 2004 eine neue Bestmarke. Grund ist vor allem die wachsende Internationalisierung: Rund 20 Prozent erwirtschaftet der Konzern

Mit einem Umsatz von 364 Mio. Euro erzielte die Messe Frankfurt im Geschäftsjahr 2004 eine neue Bestmarke. Grund ist vor allem die wachsende Internationalisierung: Rund 20 Prozent erwirtschaftet der Konzern mit seinen Töchtern inzwischen im Ausland. Weltweit fanden 2004 insgesamt 109 Messen und Ausstellungen sowie 237 Kongresse, Tagungen und Events statt. Auf Frankfurt selbst entfallen dabei 41 Messen. Im Ausland expandierte die Messegesellschaft vor allem in Asien, wo allein 33 Messen veranstaltet wurden.
Durch Effizienzsteigerungen (ohne Personalkürzungen) konnte 2004 auch das Ergebnis gesteigert werden (33,5 Mio. Euro). Der Jahresüberschuss in Höhe von 19 Mio. Euro ermöglicht dem Konzern nun eine Ausschüttung von 13 Millionen. "Die Tatsache selbst und erst recht der Betrag dürften in der deutschen Messelandschaft einmalig sein," so betonte Michael von Zitzewitz, Vorsitzender der Geschäftsführung.
Die Internationalisierung bleibe auch weiter ein strategischer Eckpfeiler und soll bis 2006 durch 14 neue Messen vorangetrieben werden. Innerhalb Europas kommen jedoch laut Zitzewitz angesichts des hohen Sättigungsgrades prinzipiell nur noch Akquisitionen oder Allianzen in Frage. Darüber hinaus investiert das Unternehmen kräftig in den Kernstandort Frankfurt: In den kommenden fünf Jahren fließen immerhin 300 Mio. Euro in die Modernisierung des Messegeländes. Während sich die neue Messespange West bereits im Bau befindet, sind für 2006 die neue Halle 11 und bis 2009 der Umbau von Halle 6 geplant. Ab 2010 sollen weitere Neubauten hinzukommen.