Töpfer mit Schinkelmedaille ausgezeichnet
Der Architekten- und Ingenieur-Verein (AIV) zu Berlin hat die Schinkelmedaille an Prof. Dr. Klaus Töpfer verliehen. Damit will der Verein die Verdienste des ehemaligen Bundesministers für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau
Der Architekten- und Ingenieur-Verein (AIV) zu Berlin hat die Schinkelmedaille an Prof. Dr. Klaus Töpfer verliehen. Damit will der Verein die Verdienste des ehemaligen Bundesministers für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau (1994 – 1998) für die Baukultur in Deutschland würdigen. Die letzte große Reform des deutschen Städtebaurechts war die Vollendung seiner Amtszeit und prägt bis heute noch in der Architektenschaft das Leitbild der "nachhaltigen städtebaulichen Entwicklung". Seitdem können Städte und Gemeinden die Nutzung erneuerbarer Energien in Baugebieten fördern und fordern. Ohne Klaus Töpfers Nachhaltigkeits-Reform des Baugesetzbuchs wären Solarer Städtebau und kommunale Baupflichten für Solarenergie kaum möglich. Er ist der Architekt der Energiewende von unten, die von den Kommunen ausgeht und auch anderen erneuerbaren Energien zum Durchbruch verhalf.
Der AIV zu Berlin vergibt Schinkelmedaillen für hervorragende Leistungen und Verdienste für die Baukultur in Deutschland auch an Personen, die nicht Mitglieder im Verein sind. 2007 wurde der Fernsehmoderator Günther Jauch für seinen Einsatz und Wirken für die Erhaltung von Denkmalen in Potsdam geehrt.

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