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Solitaire – The Waterbase wurde eingestellt

Die schwache Küchenkonjunktur fordert einmal mehr ihr Tribut, nun auch im Luxussegment: Das High End-Produkt „Solitaire – The Waterbase“ wird nicht mehr vertrieben. Schon Anfang Mai wurde die Produktion eingestellt,

"Solitaire – The Waterbase" wurde aus dem Handel genommen. Seit Anfang Mai wird das Komplettsystem der BSH nicht mehr produziert.
(Foto: BSH)

Die schwache Küchenkonjunktur fordert einmal mehr ihr Tribut, nun auch im Luxussegment: Das High End-Produkt „Solitaire – The Waterbase“ wird nicht mehr vertrieben. Schon Anfang Mai wurde die Produktion eingestellt, wie die BSH auf Anfrage bekannt gab. In diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten wolle sich die Unternehmensgruppe, zu der unter anderem Siemens, Bosch, Gaggenau und Neff gehören, auf ihr Kerngeschäft konzentrieren.

Der Schritt ist angesichts der angekündigten Sparmaßnahmen und Pläne zum Stellenabbau seitens der BSH so verständlich wie bedauerlich: Als die völlig neue Gerätekategorie im Sommer 2022 erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurde, fand das Konzept aus Armatur, Spüle und Systemkorpus großen Anklang im Küchenhandel- und Endkundensegment. Sowohl die multifunktionale Bedienbarkeit der 6-in-1-Armatur, als auch der ästhetische Anspruch, Wasserplatz und Raumumgebung durch ein verschlossenes Spülbecken optisch miteinander zu verschmelzen, wurde vom design- und technikaffinen Publikum begeistert aufgenommen.

Angestellte werden übernommen

Durch das vergleichsweise hohe Investment war „Solitaire – The Waterbase“ von Anfang an auf eine sehr spitze Zielgruppe zugeschnitten. Über mehrere Jahre hatte eine eigens geschaffene Produktentwicklungs- und Forschungsgruppe der BSH an dem Produktkombinat gearbeitet. Es sei das Ziel, erklärt die BSH, alle dortigen Angestellten in bestehende Bereiche der Unternehmensgruppe zu integrieren.

Die betroffenen Handelspartner seien bereits informiert. Vertriebsmitarbeiter:innen kämen mit allen Auskünften direkt auf die Partner zu, so die BSH. Das Unternehmen betont, dass es keinerlei Rückmeldung zu technischen Problemen mit „Solitaire – The Waterbase“ gegeben habe. Es sei aber nur konsequent, in Krisenzeiten den Fokus auf unternehmensinterne Entwicklungen sowie das bestehende Produktportfolio zu konzentrieren und die eigene Mitarbeiterbasis zu stärken.

Bis auf Weiteres bleiben Website und Kundendienst weiterhin erreichbar.