Hülsta

Sieger beim Woodwinds-Wettbewerb stehen fest

Überzeugende Auftritte: Der französische Fagottist Marceau Lefevre und der Klarinettist Blaz Sparovec aus Slowenien sind die beiden Gewinner des dritten internationalen Holzbläserwettbewerbs "Hülsta Woodwinds", der vom 27. bis 30. März

Überzeugende Auftritte: Der französische Fagottist Marceau Lefevre und der Klarinettist Blaz Sparovec aus Slowenien sind die beiden Gewinner des dritten internationalen Holzbläserwettbewerbs "Hülsta Woodwinds", der vom 27. bis 30. März in Münster ausgetragen wurde. 38 junge Musiker im Alter von 18 bis 27 Jahren spielten in drei Wettbewerbsrunden in der Musikhochschule der Westfalen-Metropole, um die begehrten Preise. Die beiden gleichrangigen Prämien sind mit jeweils 5.000 Euro, einer CD-Produktion und honorierten Konzerten dotiert. Achtzehn Nationen waren bei dem spannenden Contest vertreten, bei dem die Musiker aus den USA, Russland und ganz Europa anreisten. Im Finale der besten sechs Teilnehmer traten je zwei Querflötisten, Fagottisten und Klarinettisten gegeneinander an.
Der 21-jährige Fagottist Marceau Lefevre wuchs in Avignon auf. Er studierte zunächst in Lyon, bevor er an das renommierte Conservatoire Supérieur de Musique nach Paris zu Prof. Laurent Lefevre wechselte. Der Fagottist spielte als Gast bereits in mehreren Sinfonieorchestern, 2013 war er Mitglied des Verbier Festival Orchesters. Die Jury lobte neben seiner Virtuosität auch den eleganten, feinen Ton und die enorme Bühnenpräsenz Lefevres.
Der 20-jährige Blaz Sparovec, geboren in Ljubljana, studiert bei Prof. François Benda an der Universität der Künste in Berlin. Der Klarinettist wurde international mehrfach ausgezeichnet, 2010 bekam er beim Wettbewerb "Concertino Prag" einen Sonderpreis. Die Jury war beeindruckt von der natürlichen Spielfreude und Musikalität des Klarinettisten, dessen feine Rhetorik überzeugte.
Beide Musiker konnten sich in dem Wettbewerb auf höchstem Niveau durchsetzen, dabei galt es Werke aller Epochen zu interpretieren, "kein leichtes Spiel also", wie Contest-Leiter Dr. Matthias Schröder betont. Dies würdigten auch die rund 700 Zuhörer, die an den vier Austragungstagen die Teilnehmer mit stürmischem Beifall belohnten.