Opti Wohnwelt
Schließt Standort Mössingen
Statt weiter nach vorn, gibt es jetzt auch mal einen Rückschritt. Nachdem die Opti Wohnwelt Anfang des Jahres mit der Übernahme des Möbelhofs Orth in Butzbach-Griedel auf sich aufmerksam machte,
Statt weiter nach vorn, gibt es jetzt auch mal einen Rückschritt. Nachdem die Opti Wohnwelt Anfang des Jahres mit der Übernahme des Möbelhofs Orth in Butzbach-Griedel auf sich aufmerksam machte, steht nun die Schließung des Standorts Mössingen an. Das meldet die „Hohenzollerische Zeitung“. Erst vor gut drei Jahren hatte das Union-Mitglied das ehemalige Vogt-Wohnzentrum übernommen, dort und in dem Möbellager in den Schlattwiesen rund sechs Millionen Euro investiert. Doch die Konkurrenz sei zu stark gewesen, zitiert das Blatt Marketingleiterin Birgit Neugebauer-Keß – allen voran sicherlich die Großflächen Rieger in Reutlingen und Möbel Rogg in Reutlingen und Balingen.
Die beiden Opti-Geschäftsführer Michael und Oliver Föst betreiben dann künftig noch zehn konventionelle Opti-Wohnwelt-Niederlassungen am Stammsitz in Schweinfurt, in Neubrandenburg, Prenzlau, Schiffdorf, Eisenach, Schwallungen, Suhl, Butzbach, Niederlauer und Backnang sowie sechs SB-Mega-Stores in Schweinfurt, Schiffdorf, Schwallungen, Niederlauer, Bamberg und Backnang.
Erst 2013 hatte Opti das norddeutsche Unternehmen Optimal übernommen. Der Umsatz lag 2014 bei knapp 90 Mio. Euro. Anfang des Jahres hatte Oliver Föst im Interview mit der „möbel kultur“ explizit betont, dass er nach wie vor offen für weitere Übernahmen ist, wenn die Unternehmenskulturen zusammenpassen. „Einzelstandort-Unternehmen, die nicht über eine gewisse Größe verfügen, werden es künftig noch schwerer im Möbelhandel haben. Die zunehmende Konzentration läuft ja unvermindert weiter und stellt uns jedes Jahr vor neue Herausforderungen.“

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