Mann

Offizielles Statement zum Verkauf an Lutz

Jetzt hat auch Möbel Mann-Sprecher Klaus R. Müller ein offizielles Statement zum Verkauf des Unternehmes an die österreichische Lutz-Gruppe verlautbaren lassen – die mit dem Kauf, nach eigenen Angaben "zum

Jetzt hat auch Möbel Mann-Sprecher Klaus R. Müller ein offizielles Statement zum Verkauf des Unternehmes an die österreichische Lutz-Gruppe verlautbaren lassen – die mit dem Kauf, nach eigenen Angaben "zum zweitgrößten Möbelhändler der Welt" aufsteigt.
Demnach haben sich die bisherigen Eigentümer "unter dem Eindruck der zunehmenden Konzentrationsbewegung im Möbelhandel und der damit für mittelgroße Marktteilnehmer verbundenen Wettbewerbsnachteile in Wareneinkauf und Kostenstruktur entschlossen, ihr Unternehmen mit seiner unverändert gesunden Kapital- und Ertragsstruktur in eine größere Handelsgruppe einzubringen und damit die Konkurrenzfähigkeit der Betriebe und den Bestand der über 1.800 Arbeitsplätze langfristig abzusichern."
Mann gibt seinen eigenen Umsatz mit aktuell 350 Mio. Euro an. Lutz hatte 360 Mio. Euro veröffentlicht.
Ein Grund für den Verkauf ist allerdings auch der, dass sich die Unternehmensgruppe Mann künftig ganz auf ihr eigentliches Kerngeschäft, die Immobilienwirtschaft in Deutschland und den USA, konzentrieren will. Mit einem geschätzten Vermögen von 1,8 Mrd. Euro (laut FTD) zählen die Manns zu den reichsten Familien Deutschlands.
Dass selbst eine Unternehmensgruppe Mann, nach dem jüngsten Umsatz-Ranking der "möbel kultur" immerhin auf Platz 10 im deutschen Möbelhandel, nicht mehr dem derzeitigen Markt-Druck standhalten könne, stimmt natürlich mehr als bedenklich. Vor allem für die mittelständischen Einzelkämpfer, kleinen Familienunternehmen und Local Heroes wird der Druck der zunehmenden Konzentration im deutschen Möbelhandel nach diesem Deal auf jeden Fall weiter zunehmen. Und auch die Industrie wird mit einer noch stärkeren Begros zu kämpfen haben.