Anton B. Rösch
Oberfranken hofft auf leichten Aufschwung
"Gestützt auf die günstigen Zukunftsprognosen deutscher Wirtschaftsinstitute hofft die oberfränkische Polstermöbelindustrie im Herbst auf einen moderaten Aufschwung", so Anton B. Rösch, Vorstandsmitglied des HDH Bayern/Thüringen in der Coburger "Neue Presse".
"Gestützt auf die günstigen Zukunftsprognosen deutscher Wirtschaftsinstitute hofft die oberfränkische Polstermöbelindustrie im Herbst auf einen moderaten Aufschwung", so Anton B. Rösch, Vorstandsmitglied des HDH Bayern/Thüringen in der Coburger "Neue Presse". Ein Umstand, der den Erhalt der Betriebe in Oberfranken auf dem derzeitigen Stand gewährleisten würde. Immerhin: Im 1. Quartal 2004 zeigte sich bereits ein leichter Aufschwung bei Auftragseingang und Umsätzen. "In den ersten drei Monaten konnten die bayrischen und auch die oberfränkischen Polstermöbelfabriken im Vergleich zum Vorjahreszeitraum etwa um 1,6 Prozent zulegen – während im gesamten Bundesgebiet die Werte unverändert blieben."
Im letzten Jahr erwirtschaftete die Polstermöbeindustrie in Oberfranken in 25 Betrieben mit nahezu 7.000 Mitarbeitern einen Umsatz von knapp 800 Mio. Euro. Wie in ganz Deutschland mussten dabei auch hier Umsatzverluste von rund 5 Prozent hingenommen werden. Unverändert ist, dass anteilmäßig fast jedes dritte in Deutschland gefertigte Polstermöbel in Oberfranken produziert wird. "Seit geraumer Zeit entstehen hier in Zusammenarbeit mit innovativen Zuliefererbetrieben deutlich werthaltigere und designorientiertere Produkte. Moderne Verkaufshilfen bieten dazu starke Unterstützung im Handel. Nicht mehr wegzudenken ist dabei auch die Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Coburg."

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