BSH
Nun doch Teilfortführung des Berliner Werks
Nach vielem Hin und Her haben sich die Tarifvertragsparteien VME Berling, IG Metall und BSH nun doch darauf geeinigt, das Waschmaschinen-Werk in Berlin-Gartenfeld zumindest in Teilen weiterzuführen. Dabei wird im
Nach vielem Hin und Her haben sich die Tarifvertragsparteien VME Berling, IG Metall und BSH nun doch darauf geeinigt, das Waschmaschinen-Werk in Berlin-Gartenfeld zumindest in Teilen weiterzuführen. Dabei wird im Großen und Ganzen das ursprüngliche Konzept der BSH umgesetzt, das jedoch für beide Seiten erhebliche Kompromisse bedeutet.
Voraussetzung für die Einigung war, dass die von der BSH geforderten Einsparungen von 8,5 Mio. Euro erzielt werden. Um dieses Ziel zu erreichen, wurden folgende Eckpunkte vereinbart:
1. Die Fertigung wird um mehr als die Hälfte reduziert, wobei von ehemals 570 künftig 270 Arbeitsplätze erhalten bleiben.
2. Der Stellenabbau betrifft nur 220 Mitarbeiter, die übrigen werden in der Entwicklung und an anderen BSH-Standorten weiterbeschäftigt.
3. Für die entlassenen Mitarbeiter wird eine Transfergesellschaft eingerichtet.
4. Die Personalkosten sollen um 20 Prozent gesenkt werden.
5. Im Bereich Forschung, Entwicklung und Services wird die 40-Stunden-Woche als Regelarbeitszeit ohne Lohnausgleich eingeführt.
Für die verbleibenden 770 Mitarbeiter in Berlin wurde zudem eine Beschäftigungssicherung bis 2010 vereinbart.

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