Hausmesse Süd

Zwischenbilanz

Für die Teilnehmer der Hausmesse Süd ist Qualität und das Bekenntnis zu "made in germany" nach wie vor das wichtigste Verkaufsargument. Gleichwohl ist in diesem Jahr eine deutlich größere Sorge

Für die Teilnehmer der Hausmesse Süd ist Qualität und das Bekenntnis zu "made in germany" nach wie vor das wichtigste Verkaufsargument. Gleichwohl ist in diesem Jahr eine deutlich größere Sorge aufgrund des zunehmenden Importdrucks vor allem aus Asien zu spüren. Diesem Druck begegnen die Unternehmen auf unterschiedliche Weise. Die Strategie bei Wackenhut heißt ganz klar: Trading-up. Das neue Programm "Loft" ist dabei auf internationale Märkte ausgerichtet. Denn die schwache Inlandsnachfrage will der Schlafzimmer-Spezialist aus Altensteig mit steigendem Export überkompensieren. Das ehrgeizige Ziel von Exportleiter Klaus Rütten: die Ausfuhrquote in den nächsten fünf Jahren von derzeit ca. sieben auf 50 Prozent zu pushen. Einen frischen Auftritt nach Insolvenz und Neustart legte Femira hin, wo ein beträchtlicher Betrag in Ausstellung und Präsentation investiert wurde. Was dem Unternehmen sichtlich gut getan hat. Im bereinigten Sortiment gab es z. B. Highlights wie das Lifestyle-Thema "Afrika". Schick auch das neue Gwinner-Programm "Yaris", bei dem sich das Unternehmen fertigungstechnisch einiges hat einfallen lassen, um den preislichen Unterbau der Gesamtkollektion attraktiv darstellen zu können. Zusatznutzen schaffen lautet das Konzept bei Rauch, wo die Best Ager mit interessanten, funktionalen Produktergänzungen zum Schlafzimmer wie beispielsweise eine Wetterstation oder einem Tresor aus der Reserve gelockt werden sollen. Mehr Konzepte gibt es in der nächsten Ausgabe der "möbel kultur" und live auf der Hausmesse Süd noch bis zum 13. Okober.