DHL-Paket

Zweite Zustellchance dank "Filial-Routing"

Um die Zahl der Rücksendungen wegen Unzustellbarkeit zu reduzieren, bietet DHL Paket seinen Geschäftskunden seit Februar einen neuen Service an: „Filial-Routing“. Dahinter verbirgt sich eine zweite Chance, den Empfänger doch noch zu erreichen.

Denn hat der Versender den Service „Filial-Routing“ gebucht, werden Sendungen bei Unzustellbarkeit zur nächst gelegenen Filiale mit Paketausgabe gebracht und dort sieben Werktage zur Abholung bereitgehalten. Der Empfänger wird darüber informiert. „Wenn der Empfänger das Paket aus der Filiale abholt, werden die Rücksendung und die damit verbundenen Folgekosten vermieden“, erklärt Benjamin Rasch, Senior Vice President Produktmanagement Paket bei DHL Paket, die Vorteile.

Und so funktioniert der neue Service: Ist der Empfänger nicht zu ermitteln oder wird die Annahme verweigert, wird die Sendung per „Filial-Routing“ sieben Werktage in der nächsten Filiale zur Abholung bereitgehalten. DHL versendet dann per E-Mail eine Abholbenachrichtigung mit Angabe der Filiale, deren Öffnungszeiten und der Lagerdauer an den Empfänger. Je nach Händler-Präferenz erfolgt der Versand dieser E-Mail entweder direkt an den Empfänger oder zunächst an den Händler, der sich dann seinerseits an den Empfänger wendet. Bei dieser Variante erhält der Versender alle relevanten Informationen und hat eine zusätzliche Gelegenheit zur Interaktion mit seinem Kunden.

Die Abholung der Sendung aus der Filiale ist, wie üblich, unter Vorlage eines Ausweises und der per E-Mail versandten Abholbenachrichtigung möglich. Die Beauftragung des Services „Filial-Routing“ durch den Versender ist zunächst kostenfrei. Wenn eine Sendung dann wegen Unzustellbarkeit zur Filiale transportiert und dort zur Abholung bereitgehalten wird, fällt ein Entgelt von 1,99 Euro pro Sendung an. Nur, wenn die Sendung innerhalb der Lagerfrist nicht abgeholt und deshalb doch zurückgeschickt werden muss, wird zusätzlich das Rücksendeentgelt in Rechnung gestellt.

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