Eschebach Küchen
Zweite Chance
Auch die zweite Insolvenz haben Eschebach Küchen jetzt vorerst überstanden. Um den den Fortgang des Radeberger Herstellers zu sichern, wurde am 19.6. mit der ehemaligen Schwestergesellschaft Domino Küchen ein Übernahme-Vertrag
Auch die zweite Insolvenz haben Eschebach Küchen jetzt vorerst überstanden. Um den den Fortgang des Radeberger Herstellers zu sichern, wurde am 19.6. mit der ehemaligen Schwestergesellschaft Domino Küchen ein Übernahme-Vertrag geschlossen. Das Unternehmen, das mit seinen Handelsfilialen ehemals mit der Eschebach-Produktion verflochten war, wird künftig unter dem Namen Eschebach Möbelwerke GmbH firmieren. Gesellschafter sind die KV Verwaltungs GmbH und eine Dresdner Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, die ihrerseits mit einer Kapitalerhöhung die finanzielle Basis für die Übernahme schafften. Die drei "Domino"-Küchenhäuser in Radeberg, Berlin-Pankow und Berlin-Waltersdorf werden zudem verkauft. Die Verhandlungen seien kurz vor dem Abschluss, wie der bisherige Eschebach-Inhaber Bernhard Kaluza heute gegenüber der Holzmann-online-Redaktion in Aussicht stellte.
Neben Kaluza, der als Prokurist wahrscheinlich bis zum nächsten Jahr die Geschicke von Eschebach mitbestimmt, bleiben auch Geschäftsführer Jens Gruchot und Vertriebsleiter Thilo Koitsch im Amt. Das Personal wurde von 76 auf 53 Mitarbeiter reduziert. Vor allem die Unterstützung der Handelspartner, Verbände und Zulieferer haben den Fortbestand ermöglicht, so Kaluza. Dabei bleiben der selektive Vertrieb und das außerordentliche Preis-Leistungs-Verhältnis weiterhin Argumente für die meist ostdeutschen Handelspartner. Hoffnungsträger ist nicht zuletzt die inzwischen serienreife Schnellmontageküche für den DIY-Bereich (www.dresdner-kueche.de).

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