Nobilia
Zweistelliges Plus im In- und Ausland
Auch in 2004 kräftig zugelegt hat Branchenriese Nobilia. Wie der Verler Küchenhersteller heute auf seiner Bilanzpressekonferenz bekannt gab, stieg der Umsatz um 15,4 Prozent auf 481,5 Mio. Euro. Wer aber
Auch in 2004 kräftig zugelegt hat Branchenriese Nobilia. Wie der Verler Küchenhersteller heute auf seiner Bilanzpressekonferenz bekannt gab, stieg der Umsatz um 15,4 Prozent auf 481,5 Mio. Euro. Wer aber denkt, dass der Zuwachs lediglich aus guten Exportgeschäften herrührt, irrt. Zwar erhöhte sich das Auslandsgeschäft von Nobilia um 21,8 Prozent, was einer Exportquote von 21 Prozent entspricht. Aber: Auch im Inland legte das Unternehmen um satte 13,8 Prozent zu. Für den Erfolg seien gestiegene Durchschnittserlöse pro Kommission und neue Stellplätze im Handel verantwortlich. Besonders im Möbelhandel erweiterte der Hersteller seine Präsenz und auch bei den Küchenspezialisten steht Nobilia immer öfter.
Geschäftsführer Dr. Günter Scheipermeier machte zwar keine Angabe zum Gewinn, ließ aber keinen Zweifel daran, dass das Unternehmen sehr gut da steht: "Wir waren noch nie so weit von roten Zahlen entfernt wie jetzt." Somit bleibt genug Luft für Investitionen: Wie berichtet, wird diese Jahr in Kaunitz das ehemalige Dominata-Werk aus- und umgebaut. Die Fertigstellung planen die Verler für Mitte 2006. Durch Grundstückserweiterungen schafft sich das Unternehmen zusätzlich noch einmal Kapazitäten, so dass eine Nutzfläche von 100.000 qm entstehen wird.
Auch wenn Scheipermeier nicht mit einem nennenswert verbesserten Konsumklima im Inland rechnet, setzt der Nobilia-Chef trotzdem weiter auf Wachstum, das sich zwangsläufig nur über Verdrängung realisieren lässt.

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