BSH

Zwei zusätzliche Werke in Polen sind am Netz

Rund zwei Millionen Backöfen und Kühlgeräte pro Jahr wird die BSH künftig in Polen zusätzlich produzieren. Seit letzter Woche laufen die ersten Geräte plangemäß in den beiden frisch in Betrieb

Rund zwei Millionen Backöfen und Kühlgeräte pro Jahr wird die BSH künftig in Polen zusätzlich produzieren. Seit letzter Woche laufen die ersten Geräte plangemäß in den beiden frisch in Betrieb genommenen Werkshallen in Wroclaw (Breslau) vom Band. Damit werden neue Kapazitäten geschaffen, um die Wachstumsstrategie der BSH zu unterstützen, so heißt es offiziell.

Die Investitionen in die beiden neuen Fabriken für Backöfen und Kühlgeräte bewegen sich im dreistelligen Millionenbereich. Bei der feierlichen Eröffnung mit Gästen aus Politik, Wirtschaft sowie Vertretern der Belegschaften aus Polen und Deutschland betonte der Chief Markets Officer (CMO) der BSH, Matthias Ginthum, dass der Standort Polen für die BSH in Europa eine zentrale Rolle spielt. Die neuen Fabriken bauen die Präsenz nun weiter aus: So gibt es bereits Produktionsstätten in Lodz und Rzeszów sowie einen Standort in Warschau. Insgesamt verfügt die BSH hier über Fabriken für die Bereiche Wäschepflege, Geschirrspülen, Kochen, Kühlen sowie kleine Hausgeräte und ist damit der größte und führende Hausgerätehersteller des Landes. Ein Großteil der hergestellten Geräte ist für den Export vorgesehen, vor allem nach Westeuropa.

Die konsequente Weiterentwicklung regionaler Märkte ist das Kernstück der BSH-Unternehmensstrategie. Der globale Produktionsverbund der BSH umfasst 43 Fabriken. Die sechs deutschen Fabriken in Bad Neustadt, Bretten, Dillingen, Giengen, Nauen und Traunreut arbeiten eng mit den ausländischen Standorten zusammen und agieren als Kompetenzzentren in ihrer jeweiligen Produktkategorie. Die bislang größten Auslandsstandorte befinden sich derzeit in der Türkei und in China.