BBE-Möbel-Index
Zwei Prozent Plus für 2012
Der Möbelfachhandel hat 2012 mit einem Plus von zwei Prozent abgeschlossen. Das hat jetzt der BBE-Möbel-Index ergeben, den die BBE Handelsberatung, München, jeden Monat ermittelt und exklusiv mit der "möbel
Der Möbelfachhandel hat 2012 mit einem Plus von zwei Prozent abgeschlossen. Das hat jetzt der BBE-Möbel-Index ergeben, den die BBE Handelsberatung, München, jeden Monat ermittelt und exklusiv mit der "möbel kultur" veröffentlicht. Demnach schloss der Bereich Küchen das Jahr sogar noch etwas besser ab als der Durchschnitt (+ 2,1 Prozent), Discounter (vor allem Solitäranbieter) allerdings etwas schlechter (+1,7 Prozent). Der Dezember 2012 legte vor allem, wie gewohnt, in der Woche "zwischen den Jahren" noch einmal richtig zu. Dabei freuten sich fast alle Händler über eine hohe Frequenz, die bei vielen auch entsprechende Abschlüsse brachte.
Damit liegen die Zahlen in etwa gleich auf mit der Bilanz des BVDM, der Mitte Januar für 2012 einen Zuwachs um mehr als zwei Prozent auf 30 Mrd. Euro für den Möbel-, Küchen- und Einrichtungsfachhandel bekannt gegeben hatte.
Sebastian Deppe, Mitglied der Geschäftsleitung der BBE, geht davon aus, dass der positive Trend auch 2013 anhalten wird. "Die Gründe hierfür liegen nach wie vor in den guten – für den Möbelhandel sehr guten – Rahmenbedingungen. Zum einen ist die gesamtwirtschaftliche Situation in Deutschland robust. Neben einer geringen Arbeitslosigkeit ist mit steigenden Reallöhnen und Renten zu rechnen. Zum anderen ist als Folge der Niedrigzinssituation die Bautätigkeit ungebremst." Gleichwohl sei die lokale Situation noch wichtiger als das generelle Marktwachstum. "Hier wird es in vielen Regionen zu Neustandorten, Marktaustritten, Konzentrationen und Verschiebungen kommen."

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