BSH

Zwei Drittel der Deutschen würden für nachhaltige Geräte mehr bezahlen

Dass Nachhaltigkeit als Topthema immer mehr Relevanz auch für Hausgeräte gewinnt, ist weithin bekannt. Mit einer YouGov-Umfrage hat die BSH jetzt in elf Ländern Verbraucher nach einzelnen Kriterien befragt.

Grundsätzlich liegen die Deutschen im Europavergleich eher im Mittelfeld, wenn es um nachhaltige Produkte bei ihrer Kaufentscheidung geht. In Italien sind es 77 % und in Spanien 79 % fast doppelt so viele. Jedoch ist Nachhaltigkeit für Deutsche wichtiger bei Hausgeräten (67 %) als bei Kleidung (57 %), Mobilität (53 %) und Einrichtungsgegenständen (53 %). Nur bei Lebensmitteln (72 %) spielt Nachhaltigkeit eine größere Rolle. Immerhin vier von fünf informieren sich vor oder während des Kaufs darüber, wie nachhaltig ihr neues großes Hausgerät ist.

Lebensdauer und Qualität (81 %), Funktionalität (74 %) sowie Energie- und Wasserverbrauch (71 %) werden von den deutschen Teilnehmenden bei der Wahl eines großen Hausgerätes am häufigsten als sehr wichtig eingestuft. Zwei Drittel sind zudem bereit, beim Kauf ihres nächsten großen Hausgerätes einen höheren Preis zu zahlen, wenn dieses energieeffizienter und/oder umweltschonender hergestellt ist als ein günstigeres, ansonsten gleichwertiges Modell.

Bekanntlich investiert die BSH schon seit langem in Forschung und Entwicklung, um nachhaltige Innovationen voranzutreiben. Dazu ergänzt Christine Betz, seit Juli Chief Sustainability Officerin: „Neben der Reduktion unseres CO2-Ausstoßes im Fertigungsprozess verfolgen wir das Ziel, die Emissionen der Scope 3, die z. B. durch die Beschaffung von Gütern und die Nutzung der Geräte verursacht werden, bis 2030 um 15 Prozent zu senken.“

Besonders erstaunlich: Jede dritte befragte Person kann sich laut der Studie vorstellen, auch ressourcensparende Hausgeräte zu mieten. Seit Mai 2021 ist das BSH-Abomodell „BlueMovement“ nach den Niederlanden ebenso in Deutschland verfügbar. Die BSH bleibt dabei in Verantwortung und Besitz der Geräte, repariert und bereitet sie nach der Nutzung für den nächsten Haushalt wieder auf und recycelt sie am Lebensende.

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