J. & L. Lobmeyr

Zum 200-jährigen Bestehen Ausstellung im MAK

Seit 1823 steht die Wiener Glasmanufaktur J. & L. Lobmeyr für kunstvolle, virtuos ausgeführte Gläser, Trinkservice, Luster oder dekorative Objekte der Tischkultur. Zum 200-jährigen Bestehen blickt das MAK (Museum für

Foto: Leonhard Hilzensauer/MAK

Seit 1823 steht die Wiener Glasmanufaktur J. & L. Lobmeyr für kunstvolle, virtuos ausgeführte Gläser, Trinkservice, Luster oder dekorative Objekte der Tischkultur. Zum 200-jährigen Bestehen blickt das MAK (Museum für angewandte Kunst) in Wien vom 7. Juni bis 24. September 2023 in der Ausstellung „Glanz und Glamour. 200 Jahre Lobmeyr“ zurück auf die immer wieder zeitgemäße Interpretation von Glas durch die Familie Lobmeyer – nun bereits in sechster Generation – und auf die gemeinsame Geschichte des Museums mit dem Unternehmen.

Über 300 Objekte schlagen in der Ausstellung den Bogen von Formen des Historismus und Orientalismus des 19. Jahrhunderts bis zu Klassikern wie den Servicen und Objekten nach Entwurf von Josef Hoffmann, Adolf Loos, Oswald Haerdtl oder Stefan Rath, die bis heute in Produktion sind.

Der Glasergeselle Josef Lobmeyr sen. (1792–1855) eröffnete 1823 sein erstes Glasgeschäft in Wien, entwickelte den Glashandel zur autonomen Produktion weiter und wurde 1835 zum „k. u. k. Hoflieferanten“. Das MAK besitzt eine umfangreiche Sammlung an Lobmeyr-Gläsern. Viele kamen unmittelbar nach der Herstellung als Donation ins Museum oder wurden bei Ausstellungen angekauft.