Branchenkonferenz

Zukunftsinitiative Möbelindustrie NRW gegründet

Gemeinsam mit der Nordrhein-Westfälischen Landesregierung und der Gewerkschaft IG Metall NRW haben die Verbände der Holz- und Möbelindustrie gestern in Herford die "Zukunftsinitiative Möbelindustrie Nordrhein Westfalen" (ZiMit) gestartet. Ziel dieser

Gemeinsam mit der Nordrhein-Westfälischen Landesregierung und der Gewerkschaft IG Metall NRW haben die Verbände der Holz- und Möbelindustrie gestern in Herford die "Zukunftsinitiative Möbelindustrie Nordrhein Westfalen" (ZiMit) gestartet. Ziel dieser Initiative: ZiMit soll zentraler Ansprechpartner sein und Serviceleistungen für Unternehmen und Verbände der Holz- und Möbelinustrie erbringen. Als Fachforum soll sie die Entwicklung und Umsetzung innovativer Projekte sowie Gemeinschaftsaktionen in und mit Unternehmen der Möbebranche vorantreiben.
Dr. Lucas Heumann, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Holzindustrie und Kunststoffverarbeitung Westfalen-Lippe, betonte vor dem Hintergrund der Konjunkturschwäche: "Entweder man verfällt in Resignation und schaut tatenlos zu; oder man versucht, den Strukturwandel aktiv zu begleiten, ihn sogar zu fördern mit dem Ziel, die Unternehmen in ihrer Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und den Standort damit dauerhaft zu erhalten und zu sichern."
Auf der ersten Branchenkonferenz forderte NRW-Minister Harald Schartau die Unternehmen zu mehr Verbunddenken und der Umsetzung gemeinsamer Strategien zur Stärkung der heimischen Möbelindustrie auf: "Wir müssen die Auslandsaktivitäten verstärken, die Qualitätsproduktion sichern und benötigen für die mittelständisch geprägte Branche eine einheitliche Datenkommunikation auf der Grundlage moderner Informationstechnologien."
Für die Initiative stellt das Land NRW in den nächsten drei Jahren 6 Mio. Mark Förderungsmittel zur Verfügug. Weitere 1,5 Mio. Mark steuern die Arbeitgeberverbände (70 %) und die Gewerkschaft (30 %) bei.