Gut besucht war die Ladenbautagungen in Augsburg.

Die Aussichten für die ladenbaubranche sind gut, das zeigen die Umfragen.

DLV Ladenbautagung

Zufriedenheit und gute Prognosen

Zufriedene Gesichter bei den 180 Teilnehmern der Ladenbautagung des DLV – Netzwerk Ladenbau, die sich am 26. und 27. April in Augsburg trafen, um sich über Trends und die Zukunft des Ladenbaus auszutauschen.

Der Start ins Jahr 2018 ist gut geglückt. Oliver Voßhenrich, Vorstandsmitglied und zuständig für die Statistik, berichtete von den Ergebnissen der regelmäßigen DLV-Umfrage: Rund 55 Prozent gaben an, im ersten Quartal 2018 mehr Aufträge bekommen zu haben als im ersten Quartal 2017. Knapp 20 Prozent der Befragten verzeichneten immerhin einen gleichbleibenden Auftragseingang, während 25,5 Prozent weniger Aufträge meldeten. Auch die Prognosen für das Gesamtjahr 2018 liegen im positiven Bereich. 59 Prozent der Befragten glauben an eine Steigerung der Auftragszahlen im laufenden Jahr.

Außer über Statistiken und Prognosen berichtete Kirsten Lind aus dem Arbeitskreis Digitalisierung am POS von der gemeinschaftlichen Erarbeitung eines Leitfadens zu diesem schwer greifbaren, aber doch omnipräsenten Thema.

Ein Indiz dafür, dass die Mitglieder mit der Arbeit ihres Vorstandes zufrieden sind: Die 165 Mitgliedsfirmen wählten ihn in kompletter Besetzung für eine weitere Amtszeit. Eric Oesterhaus bleibt Vorsitzender und Carsten Schemberg sein Stellvertreter. Zudem arbeiten Markus Dünkelmann, Daniel Erhardt, Manuel von Möller, Matthias Kreft und Oliver Voßhenrich weiterhin mit.

Für Branchen-Input und Anregungen auch über den Tellerrand sorgten Top-Referenten: Michael Reink (Handelsverband Deutschland HDE) wartete mit Zahlen aus dem Handel, der Städteentwicklung und der Entwicklung des Online-Handels auf. Vordenker und Strategieberater Frank Rehme (gmvteam) gab inspirierende Ausblicke auf die Zukunft und stellte die Veränderung des Handels dar, der für den Kunden nicht mehr nur Warenbeschaf-fungsmöglichkeit, sondern Freizeitgestaltung und Erlebnis bieten soll. Der Vortrag von Christian Kaczmarek (BASF) drehte sich um die moderne Arbeitswelt und gab einen Einblick in agile/leane Arbeitsweisen. Dieses Arbeitskonzept hat sich von großen Projektplänen verabschiedet und stellt eine beweglichere Zusammenarbeit in kleinen Projektgruppen ins Zentrum, die sich immer wieder neu formieren.

Und dass Boris Grundl für Begeisterung bei den Tagungsteilnehmern sorgte, lag zum einen an seiner klaren Art und Authentizität, zum anderen auch an Thema,  der Menschenführung auf eine ganz neue Art. Dabei geht es darum, das Gegenüber richtig einzuschätzen, aber nicht ändern zu wollen. Weniger vom anderen erwarten und sich selbst besser kennenlernen ist seine Empfehlung. Das verkörpert der ehemalige Spitzensportler, der seit einem Unfall ab dem siebten Halswirbel gelähmt ist, par excellence.

Mit Networken und genießen klang der erste Tag im Brauhaus Riegele, einer der ältesten Brauereien der Welt aus. Am nächsten besuchten die Teilnehmer den Weltkonzern Kuka Robotics und den Store oft the Year Sport Förg. Anschließend besichtigten sie das DlLV-Mitgliedsunternehmen Ruco Licht und dann noch die Truck-Produktion bei Man in München oder sie schlossen sich einer Stadtbesichtigung in Augsburg an.

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