Christian (r.) und Stefan Zubrüggen.

Kooperation Zurbrüggen und XXXLutz

"Zu klein, um mit den großen Fischen zu schwimmen"

Nun meldete sich auch Christian Zubrüggen mit einem offiziellen Statement zur Kooperation mit der XXXLutz-Gruppe zu Wort. "Wir von der Familie Zurbrüggen sind sicher, mit dem Schritt eine bedeutende und wichtige Chance ergriffen zu haben, um auch weiterhin die Marktführerschaft in unserer Region auszubauen." Das Unternehmen befinde sich in einer problematischen Zwischengröße. "Wir sind zu groß für die Nische und zu klein, um im Teich mit den großen Fischen mitschwimmen zu können", begründet er den Entschluss, künftig gemeinsame Sache mit den Österreichern zu machen.

Fest steht jedenfalls, dass Zurbrüggen den Atlas-Verband zum nächstmöglichen Termin verlassen möchte. Was nicht bedeute, dass Zurbüggen automatisch Mitglied der Begros werde. Schließlich gebe es mit einigen Begros-Mitgliedern Überschneidungen. Die beiden Brüder seien jedoch offen für Gespräche. Christian Zurbrüggen betonte, dass das Geschäft in der Möbelbranche künftig nicht einfacher werde. Im Zuge der Digitalisierung und dem, was dem Markt alles noch bevorstehe, sei die Branche erst am Anfang einer Konzentrationswelle.

Auch in der Kooperation bleibt Zurbrüggen ein komplett selbständiges Familienunternehmen. Die Geschäftsführung teile sich wie bisher Christian und Stefan Zurbüggen. Mit der Firma Lutz bekomme die Einrichtungsgruppe einen starken Partner, der mit über 1,6 Mrd. Euro Umsatz am deutschen Markt und über 3 Mrd. Euro in Europa an zweiter Stelle hinter Ikea stehe. Diese Kooperation ermögliche der Firma Zurbrüggen einen Zugang zu starkem Logistik-, Werbe- und Einkaufs-Know-how, welches den Unternehmenserfolg in Zukunft weiter fördern werde. Seniorchef Achim Zurbrüggen und seine Frau Regine Zubrüggen sind künftig keine Anteilseigner mehr.

"Ich freue mich richtig auf die neue Zusammenarbeit und den Austausch mit der XXXLutz-Gruppe", so Christian Zurbrüggen. Ob es eine weitere Expansion unter der Marke Zurbrüggen geben wird, steht allerdings zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest.

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