Pfleiderer AG

“Ziele erreicht”

Für Hans. H. Overdiek, Sprecher des Vorstandes der Pfleiderer AG, hat sich das im SDAX notierte Unternehmen im Geschäftsjahr 2003 – in einem insgesamt schwierigen Marktumfeld – operativ gut behauptet

Für Hans. H. Overdiek, Sprecher des Vorstandes der Pfleiderer AG, hat sich das im SDAX notierte Unternehmen im Geschäftsjahr 2003 – in einem insgesamt schwierigen Marktumfeld – operativ gut behauptet und ist mit "gesundem Realismus" ins neue Jahr gestartet: "Wir haben bei unseren drei maßgeblichen Kenngrößen – Umsatz, operatives Ergebnis und Verschuldung – unsere Ziele erreicht und unsere Versprechen gehalten, vor allem dank unserer erfolgreichen internationalen Aktivitäten." Am heutigen Donnerstag gab Pfleiderer seine vorläufigen Geschäftszahlen für 2003 bekannt und meldete für den Gesamtkonzern mit den Geschäftsbereichen Holzwerkstoffe und Infrastrukturtechnik einen stabilen Umsatz von 1.021 Mio. Euro (Vj.: 1.028,4 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Ertragsteuern EBT wurde durch außerordentliche, nicht cash-wirksame Abschreibungen und Vorsorgemaßnahmen von rund 18 Mio. Euro belastet und beläuft sich zum 31.12.2003 auf 11,4 Mio. Euro (Vj. 33,6 Mio. Euro). Positive Auswirkungen, so das Unternehmen, zeigen sich durch die Einsparungen im Rahmen des Maßnahmenpakets zur Ergebnissicherung, durch dessen Umsetzung Personal- und Sachkosten von rund 50 Mio. Euro eingespart und 350 Stellen abgebaut wurden. Die Konzern-Nettoverschuldung hat sich im Jahresverlauf um weitere 45 Mio. Euro verringert und beträgt zum 31.12.2003 rund 262 Mio. Euro. Ein Großteil der Mittel hierfür habe man durch konsequentes Asset-Management sowie aus dem operativen Cashflow gewinnen können.
Für das laufende Geschäftsjahr 2004 rechnet der Vorstand der Pfleiderer AG mit keiner nachhaltigen Änderung der Marktsituation in den relevanten Branchen. Zentrale strategische Zielsetzungen seien der weitere Abbau der Verschuldung und die Stärkung der Eigenkapitalbasis. Neben einer Fortsetzung des straffen Kostenmanagements sollen so die Handlungsspielräume geschaffen werden, um die Wettbewerbsposition und Ertragskraft des Konzerns in seinen Kernbereichen auszubauen. Positive Impulse erhofft sich das Unternehmen von seinem neuen Marken-, Vertriebs- und Logistikkonzept Wodego, dem Ausbau der Kapazitäten an den polnischen Standorten und dem Beginn des Werksneubaus im russischen Nowgorod.