Koelnmesse

Zertifizierung für nachhaltiges Veranstaltungsmanagement

Als erste deutscher Messeplatz hat die Koelnmesse GmbH eine unabhängige Zertifizierung gemäß ISO-Norm 20121 für Nachhaltiges Veranstaltungsmanagement erhalten. Der TÜV Rheinland bestätigt damit die erfolgreiche Einführung eines Systems, das alle

Foto: Koelnmesse

Als erste deutscher Messeplatz hat die Koelnmesse GmbH eine unabhängige Zertifizierung gemäß ISO-Norm 20121 für Nachhaltiges Veranstaltungsmanagement erhalten. Der TÜV Rheinland bestätigt damit die erfolgreiche Einführung eines Systems, das alle relevanten Nachhaltigkeitsaspekte berücksichtigt – von der Planung bis zur Nachbereitung. „Wir sind stolz, als Vorreiter in der Messebranche zu zeigen, dass Nachhaltigkeit nicht nur ein Trend, sondern integraler Bestandteil unserer Strategie und täglichen Arbeit ist“, so Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse. Das F.A.Z.-Institut hat die Koelnmesse zudem als „Vorreiter in der Nachhaltigkeit 2024“ und Branchensieger in der Kategorie Messestandorte ausgezeichnet.

Die Prüfer:innen vom TÜV Rheinland bewerten die Verankerung von Nachhaltigkeitskriterien und entsprechenden Verantwortlichkeiten in die Unternehmensprozesse – von Einkauf, Service und Technik über Sales, Personal und Kommunikation bis hin zur Geschäftsleitung. Ein umfangreiches Handbuch dokumentiert die hinterlegten Prozesse und Ziele. Nachhaltige Praktiken sollen so weiter verfestigt und Fortschritte besser belegbar werden. Verpflichtende Schulungen für die Mitarbeitenden sowie regelmäßige Audits sichern die langfristige Wirkung.

Zu den aktuell wichtigsten Nachhaltigkeitsmaßnahmen der Koelnmesse gehört unter anderem, dass das Unternehmen 100 Prozent Ökostrom bezieht und auf ihren Dächern die größte innerstädtische Photovoltaik-Anlage Kölns betreibt. Zudem stellt es gemeinsam mit E.ON und RheinEnergie die Wärmeversorgung des Messegeländes bis 2028 auf fossilfreie Energie aus dem Grundwasser um. Und auf den Messen selbst vermeidet die Koelnmesse große Abfallmengen zum Beispiel, indem der nachhaltige Systemstandbau bis 2030 zu 80 Prozent mit wiederverwendbaren Materialien gestaltet und Bodenbeläge bis dahin zu 100 Prozent recycelt werden sollen.