Statistisches Bundesamt

Wirtschaft stagniert

Plus 0,0 Prozent: Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, blieb das Bruttoinlandsprodukt im 2. Quartal 2005 gegenüber dem Vorquartal – preis-, saison- und kalenderbereinigt – unverändert. Im 1. Quartal war

Plus 0,0 Prozent: Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, blieb das Bruttoinlandsprodukt im 2. Quartal 2005 gegenüber dem Vorquartal – preis-, saison- und kalenderbereinigt – unverändert. Im 1. Quartal war die Wirtschaftsleistung noch – um 0,8 Prozent – gestiegen.
Im Vorjahresvergleich war dagegen eine Zunahme des BIP um 1,5 Prozent zu verzeichnen (nach minus 0,3 Prozent im 1. Quartal), allerdings standen im 2. Quartal 2005 zwei Arbeitstage mehr zur Verfügung als 2004.
Obwohl sich die Dynamik des Außenhandels im 2. Quartal 2005 weiter fortsetzte, führte der starke Anstieg der Importe im Vorquartalsvergleich nur zu einer ausgeglichenen Außenhandelsbilanz. Auch im Vorjahresvergleich stiegen die Importe stärker als die Exporte. Die inländische Verwendung verzeichnete gegenüber dem 2. Quartal 2004 ein deutliches Plus, was unter anderem auf gestiegene Ausrüstungsinvestitionen, höhere private Konsumausgaben sowie einen positiven Wachstumsbeitrag der Vorratsveränderungen zurückzuführen ist.
Darüber hinaus vermeldet Destatis einen Anstieg der Verbraucherpreise im Juli 2005. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist der Index für Deutschland um 2,0 Prozent gestiegen. Im Vergleich zum Juni 2005 erhöhte sich der Wert um 0,5 Prozent. Schuld daran sei vor allem die anhaltend preistreibende Wirkung der Mineralölprodukte. Ohne Einberechnung der Mineralölprodukte wäre der Verbraucherpreisindex von Juni auf Juli 2005 weitaus moderater (+0,2 Prozent) gestiegen. Günstiger wurden im vergangegen Monat wiederum erneut Haushaltsgeräte wie Mikrowellenherde (-4,2 Prozent), Waschmaschinen (-3,3 Prozent) und Kühlschränke (-2,5 Prozent).