MHK

Wir brauchen die “LivingKitchen”

Auf dem gestrigen MHK-Branchenabend in Enger traf sich erneut alles, was im Küchenmöbelsegment Rang und Namen hat, um die aktuelle Lage sowie Herausforderungen zu diskutieren. "Auf der ,IFA' hat sich

Auf dem gestrigen MHK-Branchenabend in Enger traf sich erneut alles, was im Küchenmöbelsegment Rang und Namen hat, um die aktuelle Lage sowie Herausforderungen zu diskutieren.
"Auf der ,IFA' hat sich gezeigt, dass asiatische Unternehmen mit Power auf den europäischen und somit auch deutschen Markt drängen", so der MHK-Vorstandsvorsitzende Hans Strothoff. "Diesen Wettbewerb nehmen wir sportlich. Doch wir müssen verstärkt für die Küche ,Made in Germany' werben. Und dafür brauchen wir als Plattform die ,Living Kitchen' in Köln. Die Branche darf diese wichtige Veranstaltung nicht schlechtreden sondern sollte dort geschlossen auftreten. Angesichts der auf uns zukommenden Herausforderungen müssen wir alle an einem Strang ziehen."
Um diesem Schulterschluss zusätzliches Gewicht zu geben, wurde Koelnmesse-Chef Gerald Böse aus der Domstadt zugeschaltet. "Ich engagiere mich rund um die Uhr für die Living Kitchen", wandte er sich ans Auditorium. "Und kann Ihnen berichten, dass bislang 180 Unternehmen aus 50 Ländern ihre Teilnahme bestätigt haben."
Anschließend skizzierte VDM-Geschäftsführer Dirk-Uwe Klaas in einer lebendigen Rede aktuelle Probleme der Branche: "Es werden zu wenig Investitionen getätigt. Zudem benötigen wir für den Wettbewerb noch mehr Innovationen. Außerdem muss die Branche den richtigen Umgang mit dem Onlinehandel finden. Darüber hinaus möchte ich betonen, dass wir die Anforderungen der Zeit nur gemeinsam bewältigen können. Deshalb möchte ich an den Handel appellieren, enger mit der Industrie zusammenzuarbeiten. Denn gemeinsam werden wir noch deutlich mehr bewegen können. Deshalb hoffe ich, dass der Handel unsere ausgestreckte Hand annimmt."