Tielsa-Geschäftsführer Christian Hartmannsgruber bleibt weiter optimistisch.

Tielsa-Chef Christian Hartmannsgruber

"Wir bleiben am Markt!"

Das Schicksal der Alno-Töchter hat sich zwar größtenteils geklärt, aber in einer Zwitterstellung ist weiterhin Tielsa. Denn die Anteile liegen neben der Tielsa-Holding unter Federführung von Christoph Dietsche (59%) immer noch bei Alno mit 49 Prozent und somit gehört das Unternehmen zur Insolvenzmasse. Und die Alno-Anteile stehen auch weiterhin zum Verkauf. Doch laut Tielsa-Geschäftsführer Christian Hartmannsgruber stelle dies keineswegs die Zukunft infrage. Zumal der Vermarkter smarter Küchenkonzepte autonom wirtschaftet und keine Kosten für die Gruppe verursacht. „Wir bleiben!“ resümiert Hartmannsgruber die Lage und dies betrifft durchaus auch den Firmensitz in Pfullendorf, selbst wenn in diesem Tagen der Auszug der insgesamt sechs Mitarbeiter aus der Alno-Zentrale in neue Büroräume in der Nähe erfolgt.

Vor allem der Wechsel zu Störmer als Lieferanten sei sehr schnell, unkompliziert und fehlerfrei verlaufen und werde von den Händlern positiv bewertet. Gerade im Vergleich zu anderen Firmen, die aktuell vom Lieferantenwechsel überrollt werden, sei dies eine wohltuende Feststellung. „Wir sind auf dem richtigen Weg!“ freut sich Hartmannsgruber nach rund fünf Monaten der Unsicherheit rund um die Alno-Insolvenz – auch mit Blick auf die jüngste Kooperation mit Euronics, die gut anlaufe. Überdies ist er mit einem Küchenverband im Gespräch, der ebenfalls Interesse an der Tielsa-Komfortküche gezeigt hat. Diese Alleinstellung sollte auch für weitere Investoren für Tielsa ein Argument sein, findet er.

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