Handelsverband Bayern

Winterschlussverkauf startet mit drastischen Rabatten

Ab heute purzeln im Handel wieder die Preise. Mit dem Beginn des Winterschlussverkaufs (WSV) können sich Schnäppchenjäger auf drastisch reduzierte Preise freuen. Wie der Geschäftsführer des Handelsverbandes Bayern (HBE), Bernd

Ab heute purzeln im Handel wieder die Preise. Mit dem Beginn des Winterschlussverkaufs (WSV) können sich Schnäppchenjäger auf drastisch reduzierte Preise freuen. Wie der Geschäftsführer des Handelsverbandes Bayern (HBE), Bernd Ohlmann, sagte, werden Nachlässe von bis zu 70 Prozent keine Einzelfälle sein. XXXLutz verspricht in seinen aktuellen WSV-Prospekten sogar bis zu satte 77 Prozent Ermäßigung mit dem Rotstift, aber auch Höffner in Freiham lässt es mit Preisreduzierungen von bis zu 59 Prozent krachen.
Unbestreitbar hätten die vorgezogenen Rabattaktionen die Schlagkraft des WSV verringert, so der Verband. Das gilt insbesondere für den Möbelhandel, der die Rabatt-Aktion mehrere Wochen lang als Verkaufsinstrument nutzt. Doch Ohlmann ist vom Erfolg des Winterschlussverkaufs überzeugt: "Günstige Angebote und Rotstiftpreise vor dem eigentlichen Startschuss des Schlussverkaufs sind nichts Neues", erklärt Ohlmann deshalb. Als Frequenzbringer und branchenübergreifende Werbemaßnahme habe der WSV aber nicht an Bedeutung verloren. "Für die Kunden ist es ein wichtiges Signal für das Saisonende und der Handel kann seine Lager für die Sommerware räumen."
Nach der Liberalisierung des Wettbewerbsrechts 2004 dürfen alle Branchen am Winterschlussverkauf teilnehmen. Das Schäppchen-Spektakel beginnt am heutigen Montag und endet in den meisten Geschäften am 5. Februar.