Nolte SE

Will sich von CS Schmal trennen

Nach langer Zeit der ”imm cologne“-Präsenz, stellte CS Schmal nicht in Köln aus. Für manch einen in der Branche vielleicht schon eine Vorahnung auf den kommenden Verkauf des Unternehmens. „Um die Gruppenaktivitäten künftig auf die Kerngeschäfte Küchen und Möbel zu konzentrieren, will die Nolte Gruppe ihre Holzwerkstoff-Aktivitäten veräußern“, gab Nolte-Vorstandsmitglied Manfred Wippermann im Oktober vergangenen Jahres zu Protokoll. Dass dies auch die Trennung von CS Schmal bedeutet, kristallisierte sich erst Ende 2015 heraus. Seitdem laufe ein konkretes Verkaufsverfahren, dass bis zum Ende des 1. Halbjahres 2016 abgeschlossen sein soll. Gespräche finden offenbar sowohl mit strategischen Investoren aus der Branche als auch mit Finanzinvestoren statt und laufen im Zeitplan. Xpress Möbel – der Spezialist für zerlegte Einzelschränke – bleibt weiterhin Bestandteil der Nolte-Gruppe.

CS Schmal strebte in den vergangenen Jahren eine Neupositionierung an, weg vom reinen SB-Lieferanten hin zum modernen Jungen Wohnen. Trotzdem blieb der Mitnahmespezialist seiner Linie treu: hochwertig verarbeitet, kleinpreisig kalkuliert. Gleichwohl dürfte für das Unternehmen aus Waldmohr, das ausschließlich in Deutschland fertigt, der Wind der Konkurrenten, die gerade auf den Partnertagen in Ostwestfalen ausstellen, mächtig entgegenblasen.

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