Thomas Stolletz verfolgt hohe Ziele.

Poco

Will Marktanteil verdoppeln

Jedes Jahr wurde der Umsatz bei Poco in der letzten Dekade größer. Mit 1,52 Mrd. Euro überschritt der Discounter 2016 eine neue Bestmarke. Das Plus lag 2016 bei acht, flächenbereinigt bei drei Prozent. Auf die Frage, worauf Thomas Stolletz dieses Wachstum zurückführt, antwortet er gegenüber der „möbel kultur“: „Dabei spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Zum einen gehen wir sehr stark in die Verdrängung, denn der gesamte deutsche Markt wächst nicht mehr. Das wird sich auch in den nächsten Jahren nicht ändern. Dadurch gewinnen wir flächenbereinigt. Die anderen Anteile kommen durch unsere Neueröffnungen hinzu. Und wir treten teilweise mit einer ganz anderen Präsentation auf, in der wir die Ware wertiger darstellen. Das kennen Sie bereits von unserem Pilotprojekt in Dortmund. Es würde allerdings viel zu lange dauern – und wäre auch zu kostspielig –, um alle 118 Märkte auf die neue Darstellung umzustellen. So bauen wir Stilelemente dieses Konzeptes sukzessive in alle Filialen ein.“

In den nächsten drei bis fünf Jahren soll die 2-Milliarden-Grenze geknackt werden. Auf Sicht plant Thomas Stolletz den Marktanteil der Gruppe von derzeit 4,8 auf 10 Prozent mehr als zu verdoppeln. Wie er das erreichen will, welche Bedeutung die Logistik dabei hat und wer auf Dauer zu den ­Gewinnern gehören wird, verrät der Vorstandsvorsitzende der Poco-Gruppe im Exklusiv-Interview in der März-Ausgabe der „möbel kultur“.

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