Hülsta

Will Innovationskraft zur “imm cologne” unter Beweis stellen

Nach einigen "imm cologne"-freien Jahren wird Hülsta in diesem Jahr vom 19. bis 25. Januar mit einem 750 qm großen Stand in der Halle 11.1 (A40/B49) Präsenz zeigen. Sowohl das

Nach einigen "imm cologne"-freien Jahren wird Hülsta in diesem Jahr vom 19. bis 25. Januar mit einem 750 qm großen Stand in der Halle 11.1 (A40/B49) Präsenz zeigen. Sowohl das konventionelle Sortiment als auch die junge Schiene Now! by Hülsta werden dort Flagge zeigen. Im Mittelpunkt der Präsentation stehen Aktionen für den Handel anlässlich des 75-jährigen Bestehens des Markenanbieters. So hat Hülsta u. a. das Jubiläumsprogramm "Scalic" im Gepäck. Dahinter verbirgt sich eine Einzelmöbel-Serie in dem Hochglanz-Lack Ever Gloss. Darüber hinaus wird es ein neues Wohnmöbel-Programm in Massivholz geben inklusive Tisch und Stuhl, eine neue Schlafraum-Serie sowie diverse Modell-Pflege-Maßnahmen. Im Juwo-Bereich bringt Hülsta "Now! Vision" mit nach Köln.
Um Hülsta langfristig sicher aufzustellen, hatte das Unternehmen 2013 im Rahmen einer Zukunftsagenda in neue Technologien und Innovationskonzepte investiert. "Wir sichern so unsere Zukunftsfähigkeit und legen den Fokus noch konzentrierter auf die Markenkerne Design, Qualität und Individualisierung. Die ersten bedeutenden Erfolge der letzten Monate im Zuge unseres Wachstumskonzeptes bestätigen unseren Ansatz. Diese hohe Innovationskraft bei der Entwicklung von Systemmöbeln wollen wir auf der Möbelmesse eindrucksvoll unter Beweis stellen", so Geschäftsführer Heiner Goossens im Vorfeld der Messe.
Hülsta hatte im August 2014 wegen der anhaltend schlechten Marktentwicklung und den insgesamt unsicheren Aussichten in der Möbelnachfrage in Deutschland und vielen wichtigen Exportmärkten einen strikten Sanierungskurs eingeleitet, der auch den Abbau von Stellen beinhaltete. Noch vor Weihnachten konnte sich das Unternehmen mit dem Betriebsrat und der IG Metall einigen. "Wir haben uns in langen und sehr konstruktiven Verhandlungen ausgetauscht, um sowohl für die Mitarbeiter als auch für das Unternehmen die bestmögliche Lösung zu finden. Gemeinsam mit dem Betriebsrat und der IG Metall ist dabei ein tragfähiger Kompromiss zur Sanierung von Hülsta erarbeitet worden", so Hülsta-Geschäftsführer und CRO Oliver Bialowons.
Unter Vorsitz von Burghard Kreft, Senatsvorsitzender am Bundesarbeitsgericht in Erfurt, wurde nach Verhandlungen in der Einigungsstelle eine vertragliche Vereinbarung mit Interessenausgleich und Sozialplan getroffen. Durch Insourcing-Maßnahmen und Erweiterungen der produktiven Wertschöpfungsprozesse konnte der Umfang des Stellenabbaus von ursprünglich 270 auf 170 Stellen reduziert werden. Die betroffenen Mitarbeiter erhalten ein Angebot zum Wechsel in eine durch Hülsta finanzierte Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft. Der Sozialplan soll teilweise die wirtschaftlichen Konsequenzen für die Mitarbeiter kompensieren. "Uns war und ist es immer sehr wichtig, dass wir als Familienunternehmen unserer sozialen Verantwortung gerecht werden. Der Verhandlungsabschluss mit dem Betriebsrat vor der Einigungsstelle dokumentiert dies", kommentiert Heiner Goossens.