Leiner

Will in Salzburg auch jüngere Zielgruppen ansprechen

Nach einem fünfmonatigen Totalumbau hat Leiner in der vergangenen Woche seinen 21.000 qm umfassenden Standort in Salzburg neu eröffnet. Zehn Mio. Euro hat der Umbau gekostet, berichten die „Salzburger Nachrichten“.

Nach einem fünfmonatigen Totalumbau hat Leiner in der vergangenen Woche seinen 21.000 qm umfassenden Standort in Salzburg neu eröffnet. Zehn Mio. Euro hat der Umbau gekostet, berichten die „Salzburger Nachrichten“. Dafür wurde unter anderem im Untergeschoss die neue Abteilung „Trends by Leiner“ eingerichtet, die als Konkurrenz zu Ikea angesehen wird. „Wir wollen die Jungen abholen, die schnell die Wohnung einrichten wollen“, sagte dazu Gunnar George, Geschäftsführer der Kika/Leiner-Gruppe. „Das heißt, wir haben jetzt auch einen Großteil dieser Möbel auf Vorrat zur sofortigen Mitnahme. Bisher gab es ja die klassischen Leiner-Lieferzeiten mit sechs bis 16 Wochen – Wir wollen auch geile Möbel verkaufen, nicht nur für ältere Semester.“
Außerdem frisch am Netz ist eine „Electric-Living“-Abteilung. Auf 600 qm werden dort Fernseher, Handys inklusive Verträge sowie Staubsauger verkauft.
"Der Möbelmarkt stagniert total in Österreich. Es geht praktisch um die Kundenverteilung“, erklärt George die Investition in den Standort. „Da versuchen wir, jüngere Kundengruppen zusätzlich anzusprechen."

Im kommenden Jahr wil die Kika/Leiner-Gruppe zudem mit einer eigenen Discount-schiene starten (moebelkultur.de berichtete). Dafür sei laut George allerdings kein standort in Salzburg vorgesehen.