Höffner
Will in Hamburg-Schnelsen bauen
Für Barsbüttel, im Osten Hamburgs, hat Höffner bereits eine Baugenehmigung in der Tasche. Jetzt will Kurt Krieger im Norden der Hansestadt direkt neben Ikea am Standort Schnelsen ein neues Möbelhaus
Für Barsbüttel, im Osten Hamburgs, hat Höffner bereits eine Baugenehmigung in der Tasche. Jetzt will Kurt Krieger im Norden der Hansestadt direkt neben Ikea am Standort Schnelsen ein neues Möbelhaus errichten. Das bestätigte ein Sprecher der Behörde für Wirtschaft und Arbeit gegenüber dem "Hanburger Abendblatt". Für die Niederlassung an der A7 habe Krieger schon ein Grundstück erworben. Es soll sich dabei um eine 200 Hektar große Fläche im Landschaftsschutzgebiet "Wendlohe" zwischen A7 und der Oldesloer Straße (B 432) handeln. Über mangelnde Frequenz dürfte sich Höffner an diesem Standort nicht beklagen. Denn obwohl Ikea inzwischen ein zweites Haus in Hamburg-Moorfleet eröffnet hat, bleibt die etablierte Filiale weiterhin stark besucht. Im letzten Jahr galt es als das umsatzstärkste Haus weltweit. Grund genug für die Schnelsener Bürger wegen der zu erwartenden zunehmenden Verkehrbelastung auf den Plan zu treten. Während der stellvertretende Leiter für Stadtplanung des zuständigen Bezirksamtes Eimsbüttel, Klaus Lange, betonte, dass der Flächennutzungsplan eine Bebauung ausschließe, haben die Bezirksfraktionen von CDU und Schill-Partei bereits Kontakt zu Kurt Krieger aufgenommen. "Wir haben ein Konzept vorliegen, das wir beraten werden", sagte Olaf Ohlsen, CDU-Fraktionsvorsitzender in Eimsbüttel. Und auch der Sprecher der Behörde für Wirtschaft und Arbeit, Andreas Richter, signalisiert Unterstützung für das Projekt: "Wir wollen die Abwanderung von Kaufkraft ins Umland verringern. Ein weiteres Möbelhaus in Hamburg helfe dabei."

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