Amica

Will in acht Jahren Umsatz auf 1,2 Mrd. Euro verdoppeln

Große Wachstumspläne hegt der polnische Hausgerätehersteller Amica Wronki. Nach 484 Mio. Euro im Jahr 2014 und rund 500 Mio. Euro in 2015 will das Unternehmen bis 2023 auf 1,2 Mrd.

Große Wachstumspläne hegt der polnische Hausgerätehersteller Amica Wronki. Nach 484 Mio. Euro im Jahr 2014 und rund 500 Mio. Euro in 2015 will das Unternehmen bis 2023 auf 1,2 Mrd. Umsatz wachsen. Für diese Steigerung wird neben dem organischen Wachstum auch die Akquise fremder Hersteller beitragen. Bereits in diesem Jahr hat Amica wesentliche Anteile an dem französischen Importeur Sideme übernommen. Als größter unabhängiger Distributor für weiße Ware mit Spezialisierung auf Private-Label-Produkte kommt dieser auf 84 Mio. Euro Jahresumsatz.

Zum 30. November folgte außerdem der Zukauf der britischen Firma CDA. Mit der 100-Prozent-Übernahme erweiterte Amica seine Aktivitäten in England ebenso wie in Europa. CDA wurde 1991 gegründet und erwirtschaftete zuletzt mit 180 Mitarbeitern etwa 60 Mio. Euro Umsatz, vor allem mit den Marken CDA und Matrix.

Ende 2014 hat die 1945 gegründete Amica-Gruppe insgesamt bereits 2.528 Mitarbeiter beschäftigt. Der Exportanteil lag bei 63 Prozent. Amica International in Ascheberg erwirtschaftet auch in Deutschland wachsende Erfolge, 2014 lag der Umsatz bei 109 Mio. Euro.