Möbel Pfister will expandieren. Foto: Pfister

Möbel Pfister

Will die Nummer 1 auf dem Schweizer Küchenmarkt werden

Möbel Pfister will weiter expandieren. Nachdem der Schweizer Filialist im vergangenen Jahr erstmals wieder seit rund zehn Jahren eine neue Filiale mit einer VK-Fläche von 13.000 qm, einem 650 qm grossen Küchenstudio und einem eigenen Restaurant in Affoltern am Albis eröffnet hat, stehen die Zeichen nun auf Wachstum. „Nach der erfolgreichen Eröffnung in Affoltern am Albis sieht unsere Wachstumsstrategie die Weiterentwicklung des E-Commerce-Bereichs und Investitionen in bestehende Standorte vor. Parallel prüfen wir die Eröffnung weiterer Filialen im Laufe des nächsten Jahres und 2024“, erklärt Paul Holaschke, CEO der Möbel Pfister AG. „Grosse Relevanz hat dabei auch der Bereich Küchen. Die Rückmeldungen unserer Kundinnen und Kunden auf dieses noch junge Format sind äusserst positiv. Ende Oktober werden wir unser sechstes Küchenstudio in Etoy eröffnen. Unser Ziel ist, ein führender Akteur im Schweizer Küchenmarkt zu werden.“ Aktuell werden die City-Filiale in Bern bei laufendem Betrieb umgebaut sowie die Filialen in Mels und Etoy vergrössert.

Im Rahmen der Weiterentwicklung des stationären Angebots wird auch das Sortiment um neue Marken ergänzt, um eine noch breitere und vor allem jüngere Zielgruppe ansprechen. Zusätzlich soll die Lieferbarkeit gewährleistet werden. „Unser Preisspektrum reicht heute viel stärker vom Einstiegspreis bis hin zu High-End-Produkten – ohne dabei Abstriche bei Service und Beratung zu machen. Im Gespräch mit unseren Kundinnen und Kunden stellen wir zudem fest, dass die sofortige Verfügbarkeit unserer Produkte einer der wichtigsten Faktoren ist und den Kaufentscheid stark beeinflusst“, sagt Holaschke. Vor dem Hintergrund der unsicheren internationalen Lieferketten hat Pfister größere Mengen vorrätig als noch vor der Corona-Pandemie. Darüber hinaus wird das Online-Angebot massiv ausgebaut und mit neuen Sortimentsbereichen wie Heimwerken, Sport, Haustierbedarf und Reiseaccessoires ergänzt.

Dabei darf nicht außer Acht gelassen werden, dass Pfister seit 2019 zur XXXLutz-Gruppe gehört, ebenso wie Interio (heute Mömax-Häuser). Erst 2018 waren die Österreicher mit einem ersten XXXL-Haus in Rothrist in den Schweizer Markt eingetreten. Anfang 2022 kam dann noch die Dicountkette Lipo dazu sowie eine Beteiligung an Conforama Schweiz.

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