Porta Gruppe

Will 2016 rund 100 Mio. Euro investieren – neues Konzept für Boss

Die Porta Gruppe zieht ihr Investitionsvolumen an: Noch in diesem Jahr will das familiengeführte Unternehmen 100 Mio. Euro in die Hand nehmen – das sind rund 30 Mio. mehr als

Die Porta Gruppe zieht ihr Investitionsvolumen an: Noch in diesem Jahr will das familiengeführte Unternehmen 100 Mio. Euro in die Hand nehmen – das sind rund 30 Mio. mehr als im Vorjahr, berichtete das „Mindener Tageblatt“ in seiner Samstagsausgabe. Neben Sanierungsarbeiten wie derzeit in Köln-Frechen und Aachen, steht auch weiterhin das Großprojekt in Berlin Marzahn-Hellersdorf inklusive Küchenstudio auf der Projekt-Agenda. Die Planung dafür läuft bereits seit 2013. Jetzt wartet die Führungsriege noch auf die Baugenehmigung – dann soll möglichst schon im Frühjahr 2017 Eröffnung gefeiert werden. „Das Investment von 50 Mio. Euro ist keine Kleinigkeit und zeigt, dass wir es ernst meinen“, so Porta-Sprecher Kurt Jox gegenüber der Zeitung. Mit dem Neubau in Berlin wagt die Gruppe zum ersten Mal den Schritt mitten in die Hauptstadt. Bislang ist das Familienunternehmen mit einem Haus in Potsdam vertreten.

Der Möbelmarkt verzeichne in der Metropole wohl noch weitere Zuwächse, so Jox weiter. Kein Wunder – schließlich ziehen im Jahr rund 100.000 Menschen in die Hauptstadt – Tendenz steigend. „Die sich daraus ergebenen Chancen wollen wir nutzen.“

Um weiterhin auch im Discount-Segment wettbewerbsfähig zu bleiben, will die Porta-Gruppe ein neues Konzept für seine Boss-Filialen einführen. Die Dependancen verfügen derzeit im Schnitt über eine VK-Fläche von rund 3.600 qm. Im Vergleich dazu weist Poco pro Filiale im Schnitt rund 6.000 qm auf. „Wir müssen ebenfalls größer werden und uns noch breiter aufstellen“, so Jox. „Kunden sollen künftig auch Farben und Tapeten kaufen können“, ergänz Inhaberin Birgit Gärtner im „MT“.