Brinkmeier Küchen

Wilde Spekulationen

Da weder VME Einrichtungspartnerring noch das Unternehmen Brinkmeier Namen verraten, treiben die Spekulationen über den neuen Investor Blüten. Auf dem Jahrestreffen der MHK am vergangenen Wochenende in Berlin reichten die

Da weder VME Einrichtungspartnerring noch das Unternehmen Brinkmeier Namen verraten, treiben die Spekulationen über den neuen Investor Blüten. Auf dem Jahrestreffen der MHK am vergangenen Wochenende in Berlin reichten die Vermutungen von einer namenlosen Heuschrecke bis zu Alno-CEO Max Müller oder sogar MHK-Chef Hans Strothoff. In den nächsten Tagen wolle sich Star Investments Ltd. selbst outen, so heißt es.
Von Verbandsseite wird währenddessen immer wieder betont, dass es bei dem Verkauf um eine nachhaltige Sicherung der Marke Brinkmeier für die Gesellschafter gehe. Wie heute Einkaufschef Jens Westerwelle gegenüber moebelkultur.de sagte, bezieht dies durchaus auch die Produktion in Rödinghausen ein: "Wir ermutigen unsere Gesellschafter in dieser Situation, mit Brinkmeier weiter Gas zu geben, um den Produktvorteil und die Exklusivität zu erhalten." Eine Garantie für eine mittelfristige Erhaltung des Standorts könne natürlich niemand erwarten, doch Westerwelle gibt sich optimistisch: "Gehen Sie davon aus, dass wir über Sicherheiten verfügen. Für uns geht das dort weiter und ich wüsste nicht, was dazwischen kommen sollte." Eine Übernahme durch die Alno-Gruppe würde somit kaum in Frage kommen.
Auch Verbandsgeschäftsführer Frank Stratmann hatte in Berlin auf möbel kultur-Nachfrage unterstrichen, dass die Marke Brinkmeier weiterhin zum Kernsortiment gehören soll. Bleibt noch die Frage, inwieweit die MHK als Kooperationspartner ebenfalls auf die Brinkmeier-Produkte zugreifen wird. Strothoff hatte dazu im Rahmen der Pressekonferenz (vor Bekanntgabe der Brinkmeier-Übernahme) erklärt: "Brinkmeier werden wir nicht zu unserer Baustelle machen. Es gibt keine Geschäftsbeziehungen und wir haben diesbezüglich auch keine Ambitionen." Zu beachten ist dabei allerdings, dass zumindest der Name Brinkmeier exklusiv bei VME Einrichtungspartnerring gesichert ist, aber eine Lieferantenbeziehung mit MHK zumindest aus VME-Sicht durchaus im Bereich des Möglichen liegt.