Forum 26

Wiederbelebung als Design-Werkstatt

"Mir fehlte ein Zentrum, in dem sich vor allem auch kleinere Hersteller trauen, neue und mutige Ansätze jenseits des Mainsteams rund um die Küche zu präsentieren," erklärt Störmer-Geschäftsführer Christoph Fughe

"Mir fehlte ein Zentrum, in dem sich vor allem auch kleinere Hersteller trauen, neue und mutige Ansätze jenseits des Mainsteams rund um die Küche zu präsentieren," erklärt Störmer-Geschäftsführer Christoph Fughe gegenüber moebelkultur.de das Motiv zum jüngsten Projekt "Forum 26 Designwerkstatt". Was eigentlich eher beiläufig bei einer Flasche Wein ausgesprochen wurde, ist seit Freitag nun Fakt. Mit dem Investorenteam rund um Störmer-Mitinhaber Michael Otto und dem Herforder Designbüro von Niko Ott wurde das Konzept einer Wiederbelebung des "Forum 26" offiziell verabschiedet. Das Haus in Rödinghausen-Ostkilver, in dem bis 2011 unter der Regie des insolventen Unternehmens Brinkmeier Küchen Aussteller wie Teka, Lechner und Sedia ihre News ausstellten, wird bereits zur kommenden Herbstmesse in Ostwestfalen ab 13. September starten. Fughe respektive Störmer Küchen ist zwar Ideengeber und auch bei der Präsentation dabei, aber finanziell nicht an der Betreibergesellschaft Forum26 GmbH beteiligt, wie er selbst betont.
Im Fokus der bereits angelaufenen Aussteller-Akquise stehen Unternehmen des mittleren und gehobenen Preissegments aus allen Sparten der Küchenbranche. Der Schwerpunkt liegt aber vor allem bei Gerätetechnik, Arbeitsplatten, Armaturen, Spülen und speziellen Designlösungen. Viel Wert wird auf Produkte mit Alleinstellung gelegt – keine Utopien, sondern Produkte aus dem aktuellen Linienprogramm.
"In Ostwestalen werden vor allem die Hausmessen der Küchenhersteller besucht, für alles andere bleibt zu wenig Raum." So stellt Michael Otto gegenüber moebelkultur.de seine Sicht der Dinge klar und betont: "Wir wollen keine klassische Messepräsenz, sondern eine ganzjährige Plattform, die ihre Eigendynamik durch vielseitige Ansätze der Zusammenarbeit entfaltet". Vor allem das bestehende Netzwerk im Projektgeschäft u. a. in Ostasien, das Otto durch sein Iserlohner Vermittlungsbüro für Sanitärprodukte Osa aufgebaut hat, biete verheißungsvolle Chancen für den Vertrieb. So werden beispielsweise über die Messezeit hinaus Meetings mit asiatischen Delegationen vorgeschlagen. Gerade die Präsentation in offenen Kojen von 20, 40 oder 80 qm soll den Werkstattcharakter unterstreichen. Die ganzjährige Präsenz ermöglicht zudem regionale Schulungen und Kundenevents. Auch Aktivitäten im Zusammenhang mit der Kölner Möbelmesse, ZOW und Interzum sind angedacht. Neben Störmer haben bereits Dornbracht und Villeroy & Boch ihre Teilnahme an der Designwerkstatt bekundet.