Röhr-Busch

Wieder unter deutscher Führung

Interessante Wendung: Im Rahmen eines Management-Buy-Out (MBO) haben der bisherige Geschäftsführer Helmut Roth und der kaufmännische Leiter Paul Hemingway die Geschäftsanteile der Röhr-Bush GmbH & Co. KG von der amerikanischen

Interessante Wendung: Im Rahmen eines Management-Buy-Out (MBO) haben der bisherige Geschäftsführer Helmut Roth und der kaufmännische Leiter Paul Hemingway die Geschäftsanteile der Röhr-Bush GmbH & Co. KG von der amerikanischen Muttergesellschaft Bush Industries Inc. übernommen. Damit wird das traditionelle Unternehmen wieder unter deutscher Verantwortung gelenkt. Der Grund: Das deutsche Unternehmen passte wegen einer strategischen Neuausrichtung von Bush Industries Inc. nicht länger in das Portfolio der US-amerikanischen Unternehmensgruppe. Danach steht Europa nicht mehr im Fokus der Amerikaner. "Das war für uns eine gute Gelegenheit", so Geschäftsführer Helmut Roth, "den erfolgreichen Weg der letzten Jahre unter eigener Regie fortzuführen. Wir wollen unseren Handelspartnern auch weiterhin als innovativer Lieferant zur Verfügung stehen und unserer sozialen Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern gerecht werden." Bush Industries wurde 1997 Mehrheitsgesellschafter bei dem Rietberger Unternehmen und übernahm 2000 die kompletten Anteile.
Helmut Roth und Paul Hemingway werden als gemeinsame Geschäftsführer das Unternehmen leiten.
Röhr-Bush, das traditionsreiche ostwestfälische Unternehmen, will sich auch künfitg auf seine Kerngeschäfte "Büromöbel" sowie "Kinder- und Jugendmöbel" konzentrierern. Klare Markenbotschaften, der Ausbau bestehender und der Aufbau neuer Vertriebskanäle sowie ein optimierter Kundenservice sollen den Kurs flankieren.