Kochen und Wohnen verschmolzen: Diesen Trend schlug Poggenpohl schon bei Plusmodo von Jorge Pensi und der Porsche-Küche ein - er wird in Kürze durch Teherani neu interpretiert.

Poggenpohl

Wieder Auftrieb nach schwierigem Exportjahr - Weltpremiere in Mailand

Die Finanz- und Wirtschaftskrise bekam auch die Nobia-Tochter Poggenpohl massiv zu spüren. So verlor der Umsatz im letzten Jahr fast 22 Prozent und erreichte nur noch 105 Mio. Euro. Gleichwohl blieb der Mitarbeiterstamm stabil: Derzeit sind es 570 Beschäftigte, davon arbeiten 400 am Stammsitz in Herford. Doch haben die beiden ersten Monate in 2010 bereits eine Wende gezeigt. Die aktuelle Auftragslage verzeichne ein Plus von 67 Prozent. Aufgrund dessen werden derzeit täglich zwei Überstunden in der Produktion gearbeitet. "Wir sind sehr gut aus den Startblöcken gekommen und beobachten in einigen Märkten wieder Anzeichen für eine zunehmende Konsumneigung", stellte Poggenpohl-Geschäftsführer Elmar Duffner fest.

Für weiteren Auftrieb könnte die bereits angekündigte Weltneuheit des renommierten Architekten Hadi Teherani sorgen. Die ganzheitliche Lösung für Küche und Wohnen wird zur Mailänder "Eurocucina" präsentiert.

Am 10. März eröffnet zudem in Tokio ein weiteres Küchenstudio in Eigenregie - das erste in Asien. Insgesamt hat das Unternehmen dann 37. Wie berichtet, wird Poggenpohl im übrigen nicht Teil des Restrukturierungsprogramms der Mutter Nobia, sondern bleibt im gegensatz zu anderen Konzernunternehmen bei der Produktentwicklung und Fertigung auch künftig eigenständig.

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